1,4 Mio. Euro für Sanierung der Mehrzweckhalle Seibranz in Bad Wurzach

Klaus Schütt und Martin Gerster bei der Übergabe der Förderurkunde durch Bundesbauministerin Klara Geywitz.
Klaus Schütt und Martin Gerster bei der Übergabe der Förderurkunde durch Bundesbauministerin Klara Geywitz. (Bild: Martin Gerster MdB)

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Gute Nachrichten für Seibranz und Bad Wurzach: Im Beisein des SPD-Bundestagsabgeordneten Martin Gerster hat der erste stellvertretende Bürgermeister der Stadt Bad Wurzach, Klaus Schütt, in Berlin eine Förderurkunde über 1,4 Mio. Euro in Empfang genommen.

Den Bescheid überreichte Bundesbauministerin Klara Geywitz höchstpersönlich und lobte das Vorhaben der Stadt, die Turn- und Festhalle Seibranz jetzt mit Unterstützung aus dem erfolgreichen Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen im Bereich Sport, Jugend und Kultur“ umfassend zu sanieren. Insgesamt sollen gut 3,8 Mio. Euro investiert werden, um die bestehende Halle energetisch und funktional zu sanieren und zu modernisieren.

Der heutigen Bescheid-Übergabe in den Räumen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung in Berlin war eine positive Entscheidung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages vorangegeangen: Im Dezember 2022 hatte der Ausschuss auf Initiative der Ampel-Koalition die Förderung für die Sanierung der Turn- und Festhalle Seibranz mit 1,37 Mio. Euro beschlossen. Das Vorhaben im Teilort von Bad Wurzach wurde als eines von nur 149 Sanierungsvorhaben bundesweit für eine Förderung ausgewählt. 990 Städte und Kommunen hatten sich an dem Förderaufruf beteiligt.

„Wie in vielen kleineren Orten ist die Mehrzweckhalle unverzichtbar für das Gemeinwesen“, so Gerster damals. „Hier gibt es Sportangebote für Senioren, hier finden das Eltern-Kind-Turnen  und Blutspende-Aktionen statt, es wird musiziert und gefeiert. Dass hier viel los ist, sieht man der Halle nach all den Jahren aber auch an. Gut, dass sich Seibranz und Bad Wurzach der Sache angenommen haben und der Bund die Pläne für den Umbau finanziell unterstützt.“ Der Antrag aus Bad Wurzach hatte Martin Gerster überzeugt, weshalb er sich in Abstimmung mit der Stadtverwaltung bei den parlamentarischen Beratungen in Berlin für das Vorhaben starkgemacht hatte.

Gemeinsam mit Ortsvorsteherin Petra Greiner und dem für die Sanierung zuständigen Ansprechpartner im Rathaus Bad Wurzach, Christian Harscher, hatte sich Martin Gerster im Dezember 2022 persönlich ein Bild vom baulichen Zustand der Halle und von den Planungen verschafft. Neben der energetischen Sanierung von Fassade, Dach und der Heizungsanlage müssen vor allem die sanitären Einrichtungen und Umkleiden dringend erneuert und barrierefrei umgebaut werden. Halle, Bühne und Küche sollen an die heutigen Ansprüche angepasst und außerdem eine Photovoltaikanlage installiert werden.

Gerster lobte die Pläne der Stadtverwaltung: „Wenn die Baumaßnahmen abgeschlossen sind, können sich die Menschen in Seibranz noch sehr lange über ihre Halle freuen, die dann modernsten Energiestandards entspricht und damit auch der Gemeindekasse Energiekosten einspart, die barrierefrei ist und insgesamt noch viel besser geeignet ist für die vielfältige Nutzungen im Ort. Sehr gerne habe ich das ambitionierte Vorhaben im zuständigen Haushaltsausschuss – auch bei bundesweit viel Konkurrenz – unterstützt und freue mich sehr, dass ich die 1,4-Millionen Euro Bundesförderung für Seibranz erfolgreich an Land ziehen konnte.“

Auch in diesem Jahr stellt die Koalition von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP mit 200 Mio. Euro wieder erhebliche finanzielle Mittel zur Verfügung, um Städte und Kommunen bei der Sanierung ihrer sozialen Infrastruktur zu unterstützen. Erst vergangene Woche hatte der Haushaltsausschuss eine Projektliste mit zahlreichen Sport- und Schwimmhallen und Kultureinrichtungen für eine Förderung beschlossen. Darunter auch der mit 5,8 Mio. Euro vom Bund geförderte Um- und Neubau des Museums in Ulm, für den sich Martin Gerster erfolgreich einsetzen konnte.

(Pressemitteilung: Martin Gerster MdB9