Schmuggel-Fälle im Kreis Lindau

Zollkontrollen im grenznahen Raum zur Schweiz.
Zollkontrollen im grenznahen Raum zur Schweiz. (Bild: Hauptzollamt Ulm)

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Bei Kontrollen im grenznahen Raum um Lindau haben Zöllner am Sonntag, 08. Oktober mehrere Fälle von Schmuggel aufgedeckt.

Ein 37-jähriger deutscher Staatsbürger, welcher seit geraumer Zeit in der Schweiz lebt, hatte in seinem Kleintransporter einen Flachbild-Fernseher, eine neue Stereoanlage sowie eine originalverpackte Spielekonsole dabei, ohne dass er dies beim Grenzübertritt angab.

Gesamtwert der Ware: 2100 Euro. Die Beamten kassierten die rund 540 Euro hinterzogenen Einfuhrabgaben noch vor Ort und leiteten ein Strafverfahren ein. Ähnlich erging es einem 33-jährigen Mann aus Ungarn, der fünf Mopeds im Gesamtwert von rund 3000 Euro unverzollt in die EU brachte. Er musste 830 Euro nachzahlen.

Im dritten Fall kontrollierten die Beamten einen 58-jährigen Ungarn. Dieser führte drei Fotoapparate im Wert von über 6.000 Euro, ein Kamera-Objektiv im Wert von 1.300 Euro sowie 88 Spielzeug-Sets mit einem Wert von rund 2.000 Euro mit sich. Das Kuriose daran: Er war den Beamten nicht unbekannt.

Bereits im November 2022 versuchte er Spielzeug, einen Flachbild-Fernseher und mehrere Akku-Schrauber zu schmuggeln um Einfuhrabgaben in Höhe von knapp 1000 Euro zu sparen. Im aktuellen Fall muss er nun 2.300 Euro nachzahlen.

Außerdem wurde gegen den Wiederholungstäter eine Strafsicherheitsleistung in Höhe von 1.000 Euro angeordnet. Da er dies vor Ort nicht begleichen konnte, stellten die Beamten zur Sicherung der Einfuhrabgaben und Strafe gleich einen Teil der Waren sicher.

(Pressemitteilung: Hauptzollamt Ulm)