Unbekannter stößt 47-Jährigen am Bahnhof Singen gegen fahrenden Zug

Unbekannter stößt 47-Jährigen am Bahnhof Singen gegen fahrenden Zug
Bei einem Streit wurde ein Mann vor einen fahrenden Zug gestoßen // Symbolbild. (Bild: picture alliance/dpa | Julian Stratenschulte)

Ein abgestellter E-Scooter auf dem Bahnsteig führte am 9. September zu einem heftigen Streit zwischen zwei Männern. Ein Unbekannter wurde dabei so wütend, dass er einen 47-Jährigen einfach vor einen Zug stoß. Die Polizei sucht Zeugen.

Ein bislang Unbekannter soll am Samstagabend (9. September) gegen 18.30 Uhr am Bahnhof Singen auf Bahnsteig 2 mit einem abgestellten E-Scooter auf den Zug in Fahrtrichtung Konstanz gewartet haben. Nachdem sich ein Reisender (47) durch den E-Roller gestört fühlte, soll er den Besitzer gebeten haben, diesen beiseite zu stellen.

E-Roller-Fahrer tickt aus

Es entwickelte sich eine verbale Auseinandersetzung und der Unbekannte wurde handgreiflich. Laut Polizeimeldung soll der Unbekannte dem 47-Jährigen deutschen Reisenden einen so heftigen Stoß verpasst haben, dass dieser gegen die Seite des gerade einfahrenden SBB flog, stürzte und sich dabei am Kopf verletzte.

Der Täter stieg daraufhin zunächst in den Zug, flüchtete aber wenig später mit seinem E-Roller mutmaßlich durch die Unterführung in Richtung Innenstadt. Die Bundespolizeirevier Singen leitete sofort eine Fahndung ein, welche leider erfolglos blieb. Jetzt bitten die Beamten um Mithilfe:

Gesucht wird ein Mann, der wie folgt beschrieben wird:

  • ca. 25 – 30 Jahre
  • schwarze lockige Haare
  • weißes T-Shirt mit grau-rotem Muster
  • graue kurze Hose
  • weiße Schuhe

Die Bundespolizeiinspektion Konstanz hat Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet und bittet um Mithilfe. Personen, die sachdienliche Hinweise zu dem Ereignis oder zur Identität des Verdächtigen geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 07531 / 1288 – 0 zu melden. Hinweise nimmt die Bundespolizei auch unter der kostenfreien Hotline 0800 6 888 000 entgegen.

(Quelle: Polizeipräsidium Konstanz)