Ab September MCB verlagert Teil der ambulanten OP`s von Friedrichshafen nach Tettnang

MCB verlagert Teil der ambulanten OP`s von Friedrichshafen nach Tettnang
In der Klinik Tettnang wird ab Anfang September noch mehr ambulant operiert. (Bild: MCB)
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In den beiden Kliniken des Medizin Campus Bodensee (MCB) gibt es im Jahr rund 4.000 ambulante gynäkologische, unfallchirurgische, urologische und plastische Eingriffe bei Kindern und Erwachsenen. Wie es in einer Mitteilung heißt, verlagert das MCB nun einen Teil der ambulanten Eingriffe nach Tettnang.

Ab Anfang September sollen rund 1.000 ambulante Eingriffe mehr in Tettnang erfolgen als bisher. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren und werden pünktlich zum Start am 4. September abgeschlossen sein. 

Der Patient geht am selben Tag wieder heim

Seit etwa 15 Jahren erfolgen unter anderem Metall-Entfernungen durch die Unfallchirurgen, kleine gynäkologische Eingriffe aber auch Phimosen- oder Hodenhochstand-OPs bei Kindern im Ambulanten Operationszentrum (AOZ) im Erdgeschoss des Klinikums Friedrichshafen – nach 2.500 ambulanten Eingriffe pro Jahr geht der Patient also noch am selben Tag wieder heim.

Platz für Erweiterung der Zentralen Notaufnahme schaffen

Ganz ähnlich sieht es in der Klinik Tettnang aus. Auch dort werden Patienten ambulant und stationär von Klinik-Ärzten und niedergelassenen Ärzten im 360°OZeTT (Operationszentrum Tettnang) operiert, das ein wichtiger Baustein des aktuell noch in der Konzeptphase befindlichen Integrierten Patientenversorgungszentrums (IPVZ) sein wird.

Um dieses, vom baden-württembergischen Sozialminister Manne Lucha hoch gelobte IPVZ von Anfang an mit Leben zu füllen, um die vom Land mitfinanzierten sieben modernen OP-Säle im Erdgeschoss und in der ersten Etage noch besser auszulasten und um in Friedrichshafen Platz zu schaffen für den Umbau und die Erweiterung der Zentralen Notaufnahme, werden ab Anfang September rund 1.000 ambulante Eingriffe mehr in Tettnang erfolgen als bisher.

An beiden Standorten denselben Qualitätsstandard

Die Friedrichshafener Gynäkologen und Unfallchirurgen sowie der Kinderchirurg Edo Awani und werden ihre ambulanten Patienten in Tettnang operieren und die dortigen Unfallchirurgen werden mehr ambulant eingreifen.

„Wir bieten unseren Patienten an beiden MCB-Standorten mit Sicherheit denselben Qualitätsstandard. Die Verlagerung eines Teils der ambulanten Eingriffe von Friedrichshafen nach Tettnang sichert die Zukunft der Klinik Tettnang und schafft Raum für anstehende Maßnahmen im Klinikum Friedrichshafen“, so Chefarzt Prof. Dr. Jochen Wöhrle, Medizinischer Direktor des MCB.

Geht es nach der Gesundheitspolitik wird die Zahl der ambulanten Eingriffe deutlich steigen. Die moderne Medizin macht möglich, was im Sinne der Patienten und auch gesundheitsökonomisch sinnvoll ist.

(Pressemitteilung: MCB)