Saubere Straßen, besseres Recycling Tettnang appelliert: Gelbe Säcke erst am Vorabend bereitstellen

Tettnang appelliert: Gelbe Säcke erst am Vorabend bereitstellen
Stehen die Gelben Säcke längere Zeit im Freien werden sie häufig vom Wind verweht oder von Tieren aufgerissen. (Symbolbild: pixabay/Gerd Altmann)
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Gelbe Säcke sollen in Tettnang erst am Vorabend der Abholung herausgestellt werden. Die Stadt weist zudem darauf hin, dass falsch befüllte Säcke Umwelt und Recycling belasten.

Die Stadt Tettnang bittet Bürgerinnen und Bürger, Gelbe Säcke frühestens am Vorabend des jeweiligen Abfuhrtages bereitzustellen. Hintergrund sind vermehrte Fälle, in denen die Säcke bereits mehrere Tage vor der Abholung an Straßen- und Gehwegrändern abgestellt werden. Gleichzeitig weist die Stadt auf die Bedeutung einer korrekten Befüllung für ein funktionierendes Recycling hin.

In den vergangenen Wochen wurden im Stadtgebiet zahlreiche Gelbe Säcke schon lange vor dem eigentlichen Abholtermin bereitgestellt. Dadurch entstehen nach Angaben der Stadt nicht nur unansehnliche Müllansammlungen im öffentlichen Raum. Die Säcke können auch Gehwege verstellen und damit für Menschen mit Kinderwagen, Rollatoren oder Rollstühlen zum Hindernis werden.

Stehen die Säcke über längere Zeit im Freien, steigt zudem das Risiko, dass sie durch Wind verweht oder durch Regen und Tiere beschädigt werden. Der Inhalt kann sich dann auf Straßen, Grünflächen und in der Natur verteilen. Dies führt zu zusätzlichen Verschmutzungen und erhöhtem Reinigungsaufwand. Darüber hinaus locken die Säcke, in denen sich häufig noch Essensreste befinden, Ratten, Krähen und anderes Ungeziefer an.

Falsch befüllte Säcke erschweren das Recycling

Für die Abfallabholung und -entsorgung ist das Abfallwirtschaftsamt des Bodenseekreises zuständig. Dieses weist darauf hin, dass der Gelbe Sack ausschließlich für gebrauchte Verpackungen aus Kunststoff, Metall oder Verbundmaterialien vorgesehen ist. Dazu zählen beispielsweise Joghurtbecher, Kunststofffolien, Konservendosen oder Getränkekartons.

Nicht in den Gelben Sack gehören Speisereste, Biomüll, Windeln, Glas, Papier oder Restmüll. Werden Verpackungen mit anderen Abfällen vermischt, erschwert dies die Sortierung in den Recyclinganlagen erheblich. Wertvolle Rohstoffe können dann häufig nicht mehr in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden.

Für ein erfolgreiches Recycling sollten Verpackungen möglichst restentleert sein. Ein Ausspülen ist in der Regel nicht erforderlich. Wichtig ist jedoch, dass keine größeren Lebensmittelreste an den Verpackungen haften.

Wertstoffe im Kreislauf halten

Nach der Sortierung können Kunststoffe, Metalle und andere Verpackungsmaterialien recycelt und für neue Produkte genutzt werden. Dadurch werden natürliche Ressourcen geschont und Abfälle reduziert.

Die Stadt Tettnang appelliert deshalb an alle Bürgerinnen und Bürger, Gelbe Säcke erst am Vorabend der Abholung bereitzustellen und ausschließlich mit den vorgesehenen Verpackungsabfällen zu befüllen. „So tragen alle dazu bei, Gehwege sicher zu halten, das Stadtbild zu verbessern und wertvolle Rohstoffe im Kreislauf zu erhalten“, ist Timo Jung, Erster Beigeordneter der Stadt Tettnang überzeugt.

Das gehört in den Gelben Sack

  • Kunststoffverpackungen wie Joghurtbecher, Folien oder Shampoo-Flaschen
  • Metallverpackungen wie Konservendosen oder Aluschalen
  • Verbundverpackungen wie Getränkekartons

Das gehört nicht hinein

  • Bioabfälle und Essensreste
  • Restmüll
  • Glas
  • Papier und Kartonagen
  • Windeln und Hygieneartikel

(Quelle: Stadt Tettnang)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.