Im Bodenseekreis häufen sich Hinweise auf betrügerische Anrufe. Unbekannte geben sich als Mitarbeitende von Pflegestützpunkten aus und versuchen, an persönliche Daten zu gelangen.
Der Pflegestützpunkt Bodenseekreis warnt vor Betrugsversuchen per Telefon. Nach aktuellen Hinweisen geben sich Unbekannte als Mitarbeitende von Pflegestützpunkten aus und versuchen, Vertrauen aufzubauen, persönliche Daten zu erfragen oder Betroffene zu bestimmten Leistungen zu drängen.
Die Gespräche wirken laut Mitteilung oft professionell und glaubwürdig. Die Anrufenden behaupten beispielsweise, bei Pflegeanträgen oder Fragen rund um die Pflege helfen zu wollen. Teilweise setzen sie Betroffene unter Druck, damit diese schnell Entscheidungen treffen oder persönliche Angaben machen. In einigen Fällen wird auch versucht, Hausbesuche zu vereinbaren.
Der Pflegestützpunkt stellt klar, dass Mitarbeitende nicht ohne vorherigen Anlass anrufen, um persönliche Daten abzufragen oder Verträge anzubieten. Die Beratung ist kostenfrei, unabhängig und vertraulich. Hausbesuche finden nur statt, wenn diese ausdrücklich gewünscht und zuvor vereinbart wurden.
So können sich Betroffene schützen
Persönliche oder finanzielle Daten sollten am Telefon nicht weitergegeben werden, wenn die Identität der anrufenden Person nicht zweifelsfrei feststeht. Gespräche können jederzeit beendet werden. Zudem sollte keinem Hausbesuch zugestimmt werden, der nicht selbst beim Pflegestützpunkt angefragt wurde.
Wer einen solchen Anruf erhält oder bereits betroffen ist, sollte den Vorfall der Polizei melden und den zuständigen Pflegestützpunkt informieren.
(Quelle: Landratsamt Bodenseekreis)