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Ausbau erneuerbarer Energien Bau von Solarpark in Heiligenberg gestartet

In Heiligenberg entsteht ein neuer Solarpark mit einer Leistung von 12,97 Megawattpeak. Vier Batteriespeicher sollen den erzeugten Strom auch abends verfügbar machen.

Lesezeit 2 Minuten
Acht Personen stehen mit Spaten auf einer Baustellenfläche, auf der bereits Metallgestelle montiert sind.
v. l. n. r. : Daniel Benz, Joschka Wackermann, Markus Müller, BM Denis Lehmann, Martin Duelli, Christian Wolf, Michael Keil und Stefanie Göpfert. (Bild: solmotion project GmbH)

Mit einem Spatenstich am 22. Oktober hat der Bau einer Freiflächen-Photovoltaikanlage in Heiligenberg begonnen. Das Projekt des Unternehmens solmotion sieht eine Gesamtleistung von 12,97 Megawattpeak (MWp) sowie vier Batteriespeichersysteme vor.

Zum offiziellen Baustart in Wintersulgen kamen Bürgermeister Denis Lehmann, Ortsreferent Markus Müller, Stefanie Göpfert von der Gemeinde Heiligenberg, Grundstückseigentümer Martin Duelli sowie Vertreter des Unternehmens solmotion zusammen.

Die neue Photovoltaikanlage wird mit insgesamt 20.115 Solarmodulen ausgestattet, die jeweils eine Leistung von 645 Wattpeak (Wp) haben. Durch die südorientierte Aufständerung soll eine hohe Stromproduktion über den Tagesverlauf erreicht werden.

Vier Batteriespeicher ergänzen den Solarpark

Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts sind vier Batteriespeichersysteme mit einer gesamten Lade- und Entladeleistung von rund 10.028 Kilowatt (kW) und einer Speicherkapazität von 20.060 Kilowattstunden (kWh).

Die Speicher sollen überschüssigen Solarstrom tagsüber aufnehmen und insbesondere in den Abendstunden wieder abgeben, wenn die Sonneneinstrahlung nachlässt und der Strombedarf hoch ist.

Nach Angaben des Unternehmens soll diese Kombination die Wirtschaftlichkeit der Anlage verbessern, Lastspitzen im Stromnetz reduzieren und verhindern, dass die Solarstromproduktion zeitweise gedrosselt werden muss. Zudem soll der erzeugte Strom dadurch auch nach Sonnenuntergang verfügbar sein.

Fertigstellung teilweise für November geplant

Die Arbeiten an der Gleichstromseite der Anlage einschließlich der Installation der Wechselrichter sollen planmäßig bis November 2026 abgeschlossen sein. Anschließend sind die Inbetriebnahme und der Netzanschluss vorgesehen. Ein konkreter Termin für die vollständige Inbetriebnahme wurde nicht genannt.

Bürgermeister betont Bedeutung für die Energiewende

Bürgermeister Denis Lehmann sieht in dem Vorhaben einen weiteren Schritt beim Ausbau der erneuerbaren Energien in der Gemeinde.

„Mit dieser Anlage setzen wir ein weiteres deutliches Zeichen für die Energiewende“, erklärt Lehmann. Heiligenberg sei bereits heute eine sogenannte „Energie-Plus“-Gemeinde, in der mehr erneuerbarer Strom erzeugt werde, als vor Ort verbraucht wird.

Auch solmotion-Geschäftsführer Michael Keil verweist auf die Kombination aus leistungsstarken Solarmodulen, südlicher Ausrichtung und Batteriespeichern. Diese soll nach seinen Angaben hohe Jahreserträge und einen wirtschaftlichen Betrieb ermöglichen.

Keil dankte der Gemeinde, dem Grundstückseigentümer, den Mitarbeitenden und allen beteiligten Partnern für die Zusammenarbeit bei der Umsetzung des Projekts.

(Quelle: solmotion project GmbH)

Schlagwörter

Transparenz

Erstmals veröffentlicht
29.10.2026, 12:58 Uhr

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