Langjähriges Engagement Blutspenderehrung in Meckenbeuren: Gemeinde würdigt langjährige Spender

Blutspenderehrung in Meckenbeuren: Gemeinde würdigt langjährige Spender
Bürgermeister Georg Schellinger ehrte Spenderinnen und Spender für 10, 25, 50, 75, 100, 125, 150 und sogar 175 Blutspenden. Nach den Ehrungen klang der Abend bei einem von der Gemeinde spendierten Essen in geselliger Runde aus. Die 18 Geehrten (von 27 Eingeladenen) haben mit ihrer Spende Verantwortung für ihre Mitmenschen übernommen – freiwillig, selbstlos und ohne eine Gegenleistung zu erwarten. (Bild: Gemeinde Meckenbeuren)
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Die Gemeinde Meckenbeuren ehrt langjährige Blutspender für ihren Einsatz. Bei einer Feierstunde in Brochenzell stehen Dank, Anerkennung und Gemeinschaft im Mittelpunkt.

Die Gemeinde Meckenbeuren hat kürzlich langjährige Blutspenderinnen und Blutspender im Biergarten des Schlosses Brochenzell für ihr außergewöhnliches Engagement ausgezeichnet. Gemeinsam mit Günther Kerndl, stellvertretender Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Tettnang, würdigte Bürgermeister Georg Schellinger die Geehrten, die mit ihren regelmäßigen Blutspenden über viele Jahre hinweg einen wichtigen Beitrag für die medizinische Versorgung leisten.

„Blutspenden ist im Vergleich zu dem, was es bewirken kann, nur wenig Aufwand“, sagte Schellinger in seiner Ansprache. Als Gemeinde wolle man den Blutspenderinnen und Blutspendern diese besondere Aufmerksamkeit und Anerkennung als Dank für ihr wiederholtes Engagement, ihre Zeit und ihren Mut zukommen lassen. Denn auch der kleine Pieks in den Arm koste den einen oder anderen Überwindung.

Persönlicher Austausch im Schloss Brochenzell

Der Biergarten des Schlosses Brochenzell bot den passenden Rahmen für die Ehrungsfeier. Nach der Auszeichnung durch Bürgermeister Georg Schellinger und Günther Kerndl stand vor allem der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Die Gemeinde hatte alle 18 anwesenden Jubilare zu einem gemeinsamen Abendessen eingeladen.

In entspannter Atmosphäre wurden Erfahrungen geteilt, Erinnerungen ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft. Die Gespräche machten deutlich, wie viel Gemeinschaftssinn und Verantwortungsbewusstsein hinter dem langjährigen Engagement der Blutspenderinnen und Blutspender stehen.

Jede Blutspende kann Leben retten

Mit jeder Blutspende schenken die Spenderinnen und Spender weit mehr als einen halben Liter Blut. Sie ermöglichen schwerkranken oder verletzten Menschen die notwendige medizinische Versorgung. Blut kann weder künstlich hergestellt noch unbegrenzt gelagert werden. Menschen, die nach Unfällen, Operationen oder während einer Krebstherapie Blut benötigen, sind deshalb auf freiwillige Spenden angewiesen.

Eine Blutspende bedeutet zudem einen gewissen Zeitaufwand. Für Anmeldung, Untersuchung, Spende und Ruhephase investieren Blutspenderinnen und Blutspender pro Termin rund 45 bis 60 Minuten. Wer 100-mal Blut spendet, bringt insgesamt 45 bis 60 Stunden Freizeit für andere Menschen auf. Bei 175 Spenden summiert sich dieser Einsatz sogar auf 78 bis 105 Stunden.

Besondere Ehrung für 175 Blutspenden

Besonders bemerkenswert sei dieses Engagement auch deshalb, weil bundesweit nur rund drei Prozent der Bevölkerung regelmäßig Blut spenden.

Bürgermeister Schellinger sprach allen Geehrten seinen ausdrücklichen Dank aus. Ob zehn oder 175 Blutspenden – jede einzelne Spende sei ein Akt gelebter Solidarität und echter Menschlichkeit. Die Geehrten hätten über viele Jahre dazu beigetragen, dass Menschen in Not die notwendige medizinische Versorgung erhalten.

Besonders würdigte Schellinger Franz Baier, der bereits 175 Mal Blut gespendet hat. Auch wenn Männer bis zu sechs Mal im Jahr Blut spenden dürfen, seien dafür viele Jahrzehnte kontinuierlichen Engagements erforderlich.

Dank an das Deutsche Rote Kreuz

Ein besonderer Dank galt außerdem dem DRK-Ortsverein Tettnang sowie seinen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Ohne ihre Organisation, ihr Engagement und ihre Flexibilität wäre die Versorgung mit Blutkonserven nicht möglich. Erst das Zusammenspiel von freiwilligen Blutspendern und den Ehrenamtlichen des Deutschen Roten Kreuzes mache diese lebenswichtige Rettungskette möglich.

Die Gemeinde Meckenbeuren und das Deutsche Rote Kreuz hoffen, dass das Vorbild der Geehrten weitere Menschen motiviert, selbst Blut zu spenden. Denn jede Blutspende kann Leben retten.

Nächste Blutspendetermine in der Region

  • Donnerstag, 23. Juli 2026: Friedrichshafen, DRK-Ortsverein, Rotkreuzstraße 2, 14 bis 19.30 Uhr
  • Freitag, 7. August 2026: Bad Wurzach-Hauerz, Turn- und Festhalle, 14.30 bis 19.30 Uhr
  • Mittwoch, 12. August 2026: Ravensburg-Weißenau, Festhalle, An der Bleicherei 3, 14 bis 19.30 Uhr
  • Donnerstag, 13. August 2026: Bergatreute, Gemeindehalle, 14.30 bis 19.30 Uhr
  • Freitag, 4. September 2026: Kißlegg, Festhalle, 14.30 bis 19.30 Uhr

Weitere Termine sowie die Möglichkeit zur Online-Terminreservierung bietet der DRK-Blutspendedienst.

(Quelle: Gemeinde Meckenbeuren)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.