Vorerst keine Verbindung vom Bodensee-Airport Friedrichshafen an das Drehkreuz Frankfurt

Der Bodensee-Airport konzentriert sich jetzt bei seinen weiteren Gesprächen mit der SkyAlps auf eine Wiederaufnahme der innerdeutschen Flugverbindungen nach Berlin, Hamburg und Düsseldorf.
Der Bodensee-Airport konzentriert sich jetzt bei seinen weiteren Gesprächen mit der SkyAlps auf eine Wiederaufnahme der innerdeutschen Flugverbindungen nach Berlin, Hamburg und Düsseldorf. (Bild: picture alliance / Markus Mainka | Markus Mainka)

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Mit Bedauern nimmt der Bodensee-Airport Friedrichshafen die Entscheidung der Südtiroler Fluggesellschaft SkyAlps zur Kenntnis, vorerst keine Flüge zwischen Friedrichshafen und dem Frankfurter Flughafen anzubieten. Geplant war so die Lufthansa zu ersetzen. Aufgrund von außerplanmäßigen Wartungsarbeiten bei Pratt & Whitney Triebwerken der Lufthansa A320neo-Flotte stehen Lufthansa Airlines im nächsten Jahr deutlich weniger Flugzeuge als ursprünglich geplant zur Verfügung. Daher hatte das Unternehmen entschieden, einige Verbindungen – darunter Frankfurt – Friedrichshafen – auszusetzen.

Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer des Flughafens Friedrichshafen: „Das sind keine guten Nachrichten für die Region, jedoch ist die Entscheidung der SkyAlps nachvollziehbar. Eine Anbindung an das Drehkreuz Frankfurt muss auch für die Fluggesellschaft, welche die Zubringerflüge in das Netzwerk einer anderen Airline durchführt, wirtschaftlich betrieben werden können. Es ist schade, dass die sehr intensiven Gespräche und Verhandlungen zwischen der SkyAlps und Lufthansa aus unserer Sicht nicht zum gewünschten Erfolg, einem möglichst zeitnahen Ersatz der Flüge nach Frankfurt, geführt haben.“

Der Bodensee-Airport konzentriert sich jetzt bei seinen weiteren Gesprächen mit der SkyAlps auf eine Wiederaufnahme der innerdeutschen Flugverbindungen nach Berlin, Hamburg und Düsseldorf. Ebenso finden Gespräche mit anderen europäischen Fluggesellschaften statt um alternative Anbindungen an andere internationale Drehkreuzflughäfen zu realisieren.

(Pressemitteilung: Flughafen Friedrichshafen GmbH)