Die Stadt informiert über Risiken durch Starkregen und Hochwasser. Bürger sollen rechtzeitig eigene Schutzmaßnahmen treffen.
Immer wieder kommt es insbesondere in den Sommermonaten zu Hochwasser- und Starkregenereignissen, die schwer vorherzusagen sind. Die Stadt Friedrichshafen weist deshalb auf die Bedeutung der Eigenvorsorge zum Schutz vor möglichen Gefahren hin.
Mit der Veränderung des Klimas treten immer häufiger extreme Wetterereignisse auf. Dazu zählt auch Starkregen, bei dem innerhalb kürzester Zeit große Wassermengen anfallen und zu hochwasserähnlichen Zuständen führen können – auch weit entfernt von Gewässern.
Wo genau und in welcher Menge Regen fällt, lässt sich nur schwer vorhersagen. Die meteorologischen Vorgänge ändern sich schnell und betreffen oft nur begrenzte Gebiete. Eine konkrete Vorwarnung vor Starkregen ist daher meist nicht möglich.
Stadt erstellt Gefahrenkarten
Das Starkregenrisikomanagement der Stadt soll solchen Ereignissen vorbeugen. Für den Großteil des Stadtgebiets wurden deshalb Karten zur Darstellung möglicher Gefahren erstellt.
Die sogenannten Starkregengefahrenkarten können über den Daten- und Kartendienst der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) unter udo.lubw.baden-wuerttemberg.de eingesehen werden.
Bürger sollen selbst vorsorgen
Mit teilweise einfachen Schutzmaßnahmen lassen sich Schäden durch Starkregen und Hochwasser verringern oder sogar vermeiden. Die Stadt verweist in diesem Zusammenhang auch auf das Wasserhaushaltsgesetz (WHG § 5 Abs. 2), das alle dazu verpflichtet, Maßnahmen zur Eigenvorsorge für den Fall eines Hochwassers zu treffen.
Dabei geht es unter anderem darum zu prüfen, ob das eigene Wohngebäude von Hochwasser oder Starkregen betroffen sein könnte und möglichen Wassermassen standhalten würde.
Ebenso wichtig ist das richtige Verhalten im Ernstfall. Treibgut und Aufstau an Gewässern sollen vermieden werden, insbesondere an Brücken und Engstellen. Bei steigenden Pegelständen von Flüssen und Bächen können solche Ansammlungen schnell gefährlich werden. Darauf hätten auch die Hochwasserereignisse der vergangenen Jahre hingewiesen.
Deshalb gilt laut Stadt: Grasschnitt und Abfälle gehören nicht in Gewässerrandstreifen, Hecken oder Gräben, da dadurch Abflüsse blockiert werden könnten.
Weitere Informationen rund um Hochwasser und Starkregenereignisse gibt es online unter www.friedrichshafen.de/hochwasser.
(Quelle: Stadt Friedrichshafen)