Ein Blackout kann den Alltag massiv einschränken. Die Stadt Friedrichshafen zeigt, wie sich Bürger vorbereiten können und wo sie im Ernstfall Hilfe erhalten.
Ein länger andauernder, großflächiger Stromausfall kann weitreichende Folgen haben. Deshalb empfiehlt die Stadt Friedrichshafen, sich frühzeitig mit grundlegenden Maßnahmen der Notfallvorsorge auseinanderzusetzen und einen persönlichen Notvorrat anzulegen.
Ein Ausfall der Stromversorgung bedeutet nicht nur, dass Licht und elektrische Geräte nicht mehr funktionieren. Auch Akkus lassen sich nicht mehr laden, Kühlschränke und Heizungen fallen aus. Zudem sind Festnetz, Internet und nach kurzer Zeit auch der Mobilfunk betroffen, da Mobilfunkmasten ohne Strom nicht mehr arbeiten. Dadurch werden Kommunikationswege und die Informationsbeschaffung erheblich eingeschränkt.
Notvorrat für mindestens zehn Tage empfohlen
Für den Ernstfall rät die Stadtverwaltung, Taschenlampen mit Ersatzbatterien oder Kurbeltaschenlampen bereitzuhalten. Außerdem sollten haltbare Lebensmittel und Getränke für mindestens zehn Tage vorhanden sein. Empfohlen werden zudem ein für Innenräume zugelassener Gaskocher, aufgeladene Powerbanks sowie batteriebetriebene, kurbel- oder solarbetriebene Radios, die dank Notstromversorgung noch eine Zeit lang senden können.
Hilfreich sind außerdem eine handschriftliche Liste mit wichtigen Telefonnummern und Adressen sowie eine Dokumentenmappe mit den wichtigsten Unterlagen.
Drei Notfalltreffpunkte in Friedrichshafen
Kommt es zu einem länger andauernden Stromausfall, richtet die Stadt drei Notfalltreffpunkte ein. Dort stehen Ansprechpartner und Helfer für Fragen zur Verfügung. Außerdem gibt es eine Notstromversorgung, einen Wasservorrat sowie Aufwärmmöglichkeiten.
Die Notfalltreffpunkte befinden sich an der Brunnisachhalle in Kluftern, der Ludwig-Roos-Halle in Ettenkirch und am Graf-Zeppelin-Haus in der Innenstadt.
Sechs Notfall-Leuchttürme für den Ernstfall
Sollten die Notrufnummern 110 und 112 nicht mehr erreichbar sein, stehen in Friedrichshafen sechs sogenannte 112-Notfall-Leuchttürme an Feuerwehrhäusern zur Verfügung. Dort können Notfälle gemeldet werden und Betroffene erhalten Hilfe.
Ausgestattet sind die Feuerwehrhäuser in Friedrichshafen, Ailingen, Ettenkirch, Kluftern, Raderach und Fischbach.
Aktuelle Informationen stellt die Stadt unter friedrichshafen.de/informiert bereit. Eine Blackout-Checkliste ist unter friedrichshafen.de/katastrophenschutz abrufbar.
(Quelle: Stadt Friedrichshafen)