30 Jahre Lernen, wo das Leben ist SRH Fernhochschule feiert Jubiläum und blickt auf außergewöhnliche Erfolgsgeschichte(n)

SRH Fernhochschule feiert Jubiläum und blickt auf außergewöhnliche Erfolgsgeschichte(n)
Grund zum Feiern: Die SRH Fernhochschule freut sich über ihr 30-jähriges Bestehen. (Bild: SRH Fernhochschule)
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Fußballprofi Robin Gosens studiert Psychologie, um Menschen besser helfen zu können. Eine Physiotherapeutin schreibt ihre Hausarbeiten unter Palmen und ein 71-Jähriger entscheidet sich einfach noch einmal für ein Masterstudium. Diese drei völlig unterschiedlichen Lebensgeschichten haben eine große Gemeinsamkeit: Die SRH Fernhochschule – The Mobile University.

Seit mittlerweile 30 Jahren begleitet die SRH Fernhochschule Menschen dabei, ihre ganz persönlichen Bildungsziele zu verwirklichen – und das ganz unabhängig davon, wo sie leben, wie alt sie sind oder welche Herausforderungen ihr Alltag mit sich bringt. Aktuell studieren rund 12.000 Bildungskundinnen und Bildungskunden an der “Mobile University”. Sie lernen in Zügen und Flughäfen, auf Auslandseinsätzen, in Firmenbüros und an Küchentischen. Sie studieren zwischen Trainingseinheiten im Spitzensport, nach dem Zubettbringen ihrer Kinder oder am anderen Ende der Welt.

Und all das begann an einem Ort, an dem wohl nur die wenigsten eine Hochschule mit internationaler Strahlkraft vermuten würden. Eingebettet zwischen Feldern, Fachwerkhäusern und den sanften Hügeln Oberschwabens liegt der Stammsitz der SRH Fernhochschule im beschaulichen Riedlingen. Würden sich alle Studierenden gleichzeitig hier aufhalten, wäre die Einwohnerzahl der Stadt schlagartig nahezu verdoppelt.

Danach sah es wahrlich nicht so aus, als am 18. Juni 1996 die damalige Kolping-Fachhochschule für Wirtschaft gegründet wurde. Aus den ersten Studierenden, die vor Ort an wuchtigen Bildschirmen lernten, entwickelte sich eine der größten und beliebtesten Fernhochschulen Deutschlands mit mittlerweile 28 Standorten.

„Seit 30 Jahren begleiten wir Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen. Viele unserer Studierenden hätten ohne ein flexibles Studienmodell vermutlich nie die Möglichkeit gehabt, ein Studium aufzunehmen. Genau darin sehen wir unseren Auftrag. Bildung soll sich dem Leben anpassen und nicht umgekehrt“, sagt Rektor Prof. Dr. Stefan Ingerfurth.

Und so bringt jede einzelne Studierende seine ganz eigene Geschichte mit.

Drei Geschichten aus Tausenden

Da wäre zunächst Robin Gosens. Der ehemalige Fußballnationalspieler absolvierte parallel zu seiner Profikarriere ein Bachelorstudium der Psychologie an der SRH Fernhochschule. Vier Jahre, 22 Prüfungen und unzählige Lernstunden später hielt er seine Urkunde in den Händen. Sein Ziel war nie nur der akademische Abschluss. Er wollte verstehen, wie Menschen mit Belastungen umgehen und sein Wissen später weitergeben, um anderen zu helfen. Eine wichtige Aufgabe und zudem eine Zukunft für die Zeit nach der Profikarriere.

Eine Geschichte, die dem Zusatz „Fern“ in Hochschule alle Ehre macht, bringt Eugenie Weigel mit. Die Physiotherapeutin wanderte gemeinsam mit ihren beiden Kindern nach Sansibar aus. Dank des Fernstudiums an der SRH Fernhochschule und eines Stipendiums lebt sie heute ihren Traum, arbeitet unter der Sonne Ostafrikas und studiert gleichzeitig weiter. Während ihre Kinder internationale Schulen besuchen, absolviert sie ihre Module oft erst dann, wenn die Sonne über dem Indischen Ozean längst untergegangen ist.

Dass man niemals aufhören sollte, sich zu bilden und weiterzuentwickeln, zeigt Rudolph Robl. Mit 71 Jahren gehörte er zu den älteren Semestern unter seinen Kommilitonen. Für ihn ist lebenslanges Lernen kein Schlagwort, sondern eine Lebenseinstellung. Bildung, davon ist er überzeugt, hält neugierig, offen und geistig beweglich. Deshalb entschied er sich nach zahlreichen Abschlüssen erneut für ein Studium. Und danach gleich noch einmal. Aktuell befindet er sich bereits in seinem dritten Masterstudium an der SRH Fernhochschule. „Das beste Mittel gegen Demenz“, findet Robl.

Die Vielfalt dieser Lebenswege macht die SRH Fernhochschule bis heute aus. Berufstätige, Eltern, Spitzensportlerinnen und Spitzensportler, Angehörige der Bundeswehr, Menschen ohne klassisches Abitur oder Personen, die sich beruflich neu orientieren möchten – sie alle eint der Wunsch, sich weiterzuentwickeln.

„Wenn wir auf 30 Jahre SRH Fernhochschule zurückblicken, dann blicken wir vor allem auf die Geschichten unserer Studierenden. Ihre Erfolge sind unser Maßstab. Gleichzeitig verstehen wir das Jubiläum als Auftrag für die Zukunft. Die Nachfrage nach flexiblen Bildungsangeboten wächst weiter und wir wollen auch in den kommenden Jahrzehnten Menschen dabei unterstützen, ihre Potenziale zu entfalten“, sagt Geschäftsführer Christian Gerard.

Dass dies gelingt, ist auch den Mitarbeitenden der Hochschule zu verdanken. Sie begleiten Studierende jeden Tag, in Lehre und Forschung, in der Studienbetreuung, der Verwaltung oder der IT. Gemeinsam machen sie die SRH Fernhochschule nicht nur zu einem wichtigen Bildungsanbieter, sondern auch zu einem der größten Arbeitgeber der Stadt.

Studierende und Mitarbeitende im Mittelpunkt

Zum Jubiläum stellt die Hochschule deshalb diejenigen in den Mittelpunkt, deren Lebenswege sie begleitet hat: die Studierenden und Mitarbeitenden. Unter dem Motto „30 Jahre SRH Fernhochschule. Lernen, wo das Leben ist. Erfolgreich studieren seit 1996.“ erzählen Studierende und Alumni von ihren persönlichen Erfahrungen.

Unter https://www.mobile-university.de/30-jahre-srh-fernhochschule/ gibt es ab dem 18. Juni 2026, pünktlich zum Jubiläum, spannende Einblicke, Videos und 30 ganz verschiedene und persönliche Geschichten. Zudem natürlich auch Wissenswertes rund um die Geschichte der SRH Fernhochschule und Infos zu einem Studium.

(Quelle: SRH Fernhochschule)