Altertumsverein präsentiert Jahresprogramm Der Altertumsverein Riedlingen präsentiert ein facettenreiches Jahresprogramm

Der Altertumsverein Riedlingen präsentiert ein facettenreiches Jahresprogramm
: Dr. Christa Enderle hat mit ihrer Mannschaft vom Altertumsverein wieder ein hochklassiges Jahresprogramm zusammengestellt. (Bild: Maximilian Kohler)

Mit Fug und Recht darf man behaupten, dass es dem Altertumsverein erneut gelungen ist, ein Jahresprogramm aufzustellen, das ein Fest für die Liebhaber der Kunst, der Musik und Geschichte darstellt. Im Jahresverlauf werden zwei Vorträge und  eine Dauerausstellung im Haus Schöne Stiege, weitere Ausstellungen im April/Mai und Juni bis November in der Städtischen Galerie Spital zum Heiligen Geist, sowie hochklassig besetzte Konzerte im April und Oktober.

„Hondselend und pomperlgsond“

Am Dienstag, 14. April, spricht Dr. Christa Enderle ab 19 Uhr in der Kreissparkasse Riedlingen über das Gesundheitswesen im Laufe der Jahrhunderte. Spannend sind sicher ihre Ausführungen, mit welch bescheidenen Möglichkeiten früher Patienten versorgt wurden.

Am 17. November referiert die Kunsthistorikerin Ingeborg Maria Buck M.A. ab 19 Uhr, ebenfalls in der Kreissparkasse zum Thema „Kunst im Zeichen der Bauernkriege“.

Traumwelten und Kunstschaffende Ärzte

Ab Freitag, 10. April, eröffnet wieder die Dauerausstellung „Gesundheitswesen in Riedlingen“. Auf die Besucher warten im Museum „Schöne Stiege“ interessante Einblicke in eine Welt der Medizin, die mit der modernen Hochleistungs-Medizin von heute kaum mehr vergleichbar ist.

Mit „Traumwelten“ startet am Freitag, 24. April, ab 19 Uhr eine Ausstellung, in der Schüler ihre Werke präsentieren, die von der Burkhart-Stiftung ausgezeichnet wurden.   

Auf viel Aufmerksamkeit dürfte die Ausstellung der Kunstschaffenden Ärzte stoßen. Diese wird am Freitag, 12. Juni, ab 19 Uhr eröffnet. Die Werke sind bis zum Sonntag, 29. November, ausgestellt.

Musikalisches Feuerwerk

Mitte April präsentiert der Altertumsverein mit dem Trio Egmont (Leipzig) einen musikalischen Leckerbissen.  Am Samstag, 18. April, und Sonntag, 19 April, gastieren ab 19 Uhr drei Musiker, die seit 2021 gemeinsam für Furore sorgen. Viacheslav Shelepov (Hammerflügel), Larissa Labouriau (Geige) und der Cellist Martin Knörzer überzeugen durch ihre virtuose Kreativität nicht nur ihre Zuhörer, sondern auch Experten. So urteilte die Wettbewerbs-Jury von „Beethoven in seiner Zeit” 2021: „Sie begegnen schwierigsten Herausforderungen mit atemberaubender Leichtigkeit. Normale Kategorien wie technisches Können, Stilverständnis, Phrasierung oder Ausdruck – alles auf höchstem Niveau. Aber vor allem war es ihre virtuose Kreativität, die die Jury begeisterte.“

Mitte Oktober gibt die Pianistin Ekatarina Polyakova zwei Konzerte. Die Besucher dürfen sich am Samstag, 17. Oktober, und Sonntag, 20. Oktober, ab jeweils 18 Uhr auf einen besonderen Hörgenuss freuen. Polyakova studierte Klavier in Jekaterinburg und Karlsruhe. Sie verfeinerte ihr Spiel mit einem Masterstudium in Salzburg und einem Konzertexamenstudium in Trossingen. Die Pianistin ist Preisträgerin verschiedener internationaler Wettbewerbe, gastierte u.a. bei den Festspielen in Salzburg und „Mozart al Fortepiano“ in Genua. Aktuell forscht sie, sehr passend zur Geburtsstadt von Conrad Graf, über Wiener Hammerklaviere.