Im Kloster Ochsenhausen dreht sich am 14. Juni alles um das Element Wasser. Eine Sonderführung gibt Einblicke in die historischen Versorgungstechniken der Mönche.
Wer mehr über die technischen Leistungen früherer Klostergemeinschaften erfahren möchte, kann am Sonntag, 14. Juni, um 15 Uhr an der Sonderführung „Oberschwäbische Ingenieurbaukunst – das Wassersystem im Kloster Ochsenhausen“ teilnehmen. Der Rundgang führt die Besucherinnen und Besucher durch die Geschichte der Wasserversorgung der großen Klosteranlage.
Im Mittelpunkt steht das ausgeklügelte Wassersystem, das die Mönche über Jahrhunderte entwickelten. Die nachhaltigen Versorgungstechniken haben bis heute rund um das Kloster deutliche Spuren hinterlassen. Wasser spielte dabei eine zentrale Rolle – etwa für das Mahlen von Getreide, den Betrieb eines Wasserpumpwerks, die Brandbekämpfung und die Seuchenabwehr.
Krummbach als Lebensader
Eine besondere Bedeutung kam dem Krummbach zu, der in unmittelbarer Nähe des Klosters fließt. Er galt als zentrale Lebensader der monumentalen Klosteranlage und sicherte die Versorgung der Bewohner.
Anmeldung erforderlich
Die Führung dauert etwa eineinhalb Stunden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, festes Schuhwerk zu tragen. Maximal 25 Personen können an der Veranstaltung teilnehmen.
Der Eintritt kostet für Erwachsene 8 Euro, ermäßigt 4 Euro. Eine Anmeldung ist beim Klostermuseum Ochsenhausen unter der Telefonnummer +49 (0)7352 94 14 60 oder per E-Mail an [email protected] erforderlich.
Das Klostermuseum Ochsenhausen hat von Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen jeweils von 12 bis 17 Uhr geöffnet.
(Quelle: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg)