Photovoltaik-Anlage in Heggbach nimmt Betrieb auf

Photovoltaik-Anlage in Heggbach nimmt Betrieb auf
Stefan Geiß (links) vom Gebäudemanagement der St. Elisabeth-Stiftung und Benjamin Straßer, Geschäftsbereichsleiter Teilhabe und Inklusion, freuen sich über die Inbetriebnahme der neuen Photovoltaik-Anlage am Standort Heggbach. (Bild: Johannes Braun/St. Elisabeth-Stiftung)

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Die St. Elisabeth-Stiftung setzt an ihrem größten Standort in Heggbach auf nachhaltige Energiequellen. Dort ging zu Beginn dieses Jahres eine Photovoltaik-Anlage mit der Größe von 333 Kilowatt Peak in Betrieb. „Als Geschäftsbereich sind wir sehr stolz darauf, eine so zukunftsorientierte Energieversorgung hier zu haben“, sagt Benjamin Straßer, Geschäftsbereichsleitung Teilhabe und Inklusion in Heggbach.

Mit dieser Entscheidung baue die St. Elisabeth-Stiftung auch auf die damals sehr frühe Initiative der Franziskanerinnen von Reute als Stiftungsgründerinnen, die bereits 1977 auf Solar-Energie gesetzt hätten. „Dieser Nachhaltigkeit wollten wir auch weiterhin gerecht werden“, betont Straßer. Schließlich gehe es darum, die Umwelt zu schützen und die Schöpfung zu erhalten.

Durch diese Photovoltaik-Anlage leiste die Stiftung aber nicht nur einen Beitrag zur Ökologie, vielmehr werde man auch unabhängiger von den fossilen Brennstoffen. „So ist die Anlage auch wirtschaftlich interessant“, zeigt Benjamin Straßer einen weiteren interessanten Faktor auf.

Denn die neue Photovoltaik-Anlage, die am 4. Januar ans Netz ging, ist zentral gesteuert und beliefert ganz Heggbach mit Energie. Die 333 Kilowatt Peak sind auf den vier Häusern Thomas, Elisabeth, Josef und Martin verteilt und werden über eine Zentrale gesteuert.

„Mit dieser Anlage kommen wir laut Berechnungen auf einen Autarkie-Grad von 23 Prozent“, sagt Stefan Geiß vom Gebäudemanagement nicht ohne Stolz. Mit 91,7 Prozent ist der Eigenverbrauch fast voll ausgeschöpft. „Das liegt an der Küche und an der Werkstatt, die auch im Sommer und dann vor allem auch tagsüber viel Energie benötigen“, erläutert Geiß.

Insgesamt 360.000 Euro investierte die St. Elisabeth-Stiftung für diese Photovoltaik-Anlage und erhielt dafür keine Zuschüsse. Doch durch den hohen Eigenverbrauch soll diese Investition in eine ökologische Zukunft innerhalb von nur sechs Jahren amortisiert sein.

(Pressemitteilung: St. Elisabeth Stiftung)