Im Landkreis Biberach findet eine Fortbildung zum armutssensiblen Handeln statt. Fachkräfte vertiefen ihre Kenntnisse im Umgang mit betroffenen Familien.
Das Präventionsnetzwerk gegen Kinderarmut im Landkreis Biberach hat gemeinsam mit dem Sozialministerium eine Fortbildung für Fachkräfte ausgerichtet. Unter dem Titel „Armutssensibel handeln: Familien- und Kinderarmut im Kontext Kinderschutz“ kamen 20 pädagogische und soziale Fachkräfte zusammen.
Die Teilnehmenden beschäftigten sich mit dem Umgang mit von Armut betroffenen Familien und Kindern. Grundlage der Fortbildung war ein erprobtes Konzept, das für den „Masterplan Kinderschutz“ in Baden-Württemberg entwickelt wurde.
Professionelle Haltung im Fokus
Ziel der Veranstaltung war es nach Angaben der Organisatoren nicht nur, Fachwissen zu vermitteln. Auch die Reflexion der eigenen professionellen Haltung spielte eine wichtige Rolle.
Das Präventionsnetzwerk gegen Kinderarmut im Landkreis Biberach wird durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration sowie die Stiftung „Gemeinsam für eine bessere Zukunft“ der Sparkasse Biberach unterstützt.
Interessierte Akteure können sich der Netzwerkgruppe anschließen. Weitere Informationen gibt es per E-Mail an [email protected].
(Quelle: Landratsamt Biberach)