„Hotel zur Riss“: Künftige Nutzung noch unklar

Das Hotel Riss in Biberach.
Das Hotel Riss in Biberach. (Bild: BIKO)

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In den vergangenen Wochen gab es einige Gerüchte über die künftige Nutzung des „Hotel zur Riss“. Die Stadtverwaltung bestätigt nun, dass sie auf das Objekt aufmerksam geworden ist. Wie genau das Hotel genutzt werden soll, ist jedoch noch nicht geklärt.

Die Stadtverwaltung bestätigte, dass sie mit dem Eigentümer des Hotels Gespräche führt. Derzeit wird an einem Konzept für die Nutzung gearbeitet.

Unterbringung von Geflüchteten ist herausfordernd

Um den Bedarf an Wohnraum für Geflüchtete und Obdachlose künftig decken zu können, ist die Stadtverwaltung Biberach regelmäßig auf der Suche nach geeignetem Wohnraum und geeigneten Liegenschaften. Ziel ist dabei immer, die Unterbringungspflicht zu erfüllen, ohne auf Sporthallen oder andere öffentliche Einrichtungen zurückgreifen zu müssen.

Die Unterbringung von obdachlosen und geflüchteten Menschen ist eine kommunale Pflichtaufgabe. Insbesondere die Unterbringung und Integration geflüchteter Menschen – unter anderem auch aufgrund des anhaltenden Krieges in der Ukraine – stellen dabei eine gesamtgesellschaftliche und humanitäre Herausforderung dar. 

Öffentlichkeit wird informiert, sobald Rahmenbedingungen geklärt sind

In diesem Zusammenhang gibt es nun Überlegungen, wie das „Hotel zur Riss“ künftig genutzt werden könnte. „Wir sind hier noch im Austausch, weshalb wir auch noch nicht auf Anlieger oder die Öffentlichkeit zugegangen sind“, erklärt Oberbürgermeister Norbert Zeidler. Dies sei die übliche Vorgehensweise, die Eigentümer von Grundstücken und Liegenschaften auch erwarten dürften.

Bei der Erarbeitung des Nutzungskonzepts, das später dem Gemeinderat vorgelegt wird, werden auch die vielfältigen Erfahrungen und Herausforderungen, die mit den gedachten Nutzungsformen verbunden sind, berücksichtigt. „Sobald die Rahmenbedingungen abschließend geklärt sind, werden wir selbstverständlich die Öffentlichkeit, insbesondere aber auch die Anlieger umfassend informieren“, so Zeidler.

(Pressemitteilung: Stadtverwaltung Biberach)