Girls‘ Day beim Kreisforstamt Biberach: Mädchen lernen den Beruf der Försterin kennen

Girls‘ Day beim Kreisforstamt Biberach: Mädchen lernen den Beruf der Försterin kennen
Sechs Mädchen von verschiedenen Schulen des Landkreises,hier mit Trainee Johannes Maier, lernten am Girls‘ Day den Beruf der Försterin kennen. (Bild: Landratsamt Biberach)

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Vor mehr als 20 Jahren wurde in Deutschland der „Girls‘ Day“ ins Leben gerufen. Der Aktionstag soll Mädchen und Frauen für technische und naturwissenschaftliche Berufe begeistern und ihren Anteil in so genannten „Männerberufen erhöhen.

Auf Einladung des Kreisforstamts lernten sechs Mädchen aus verschiedenen Schulen des Landkreises den Beruf der Försterin kennen. Ein Mädchen versicherte gleich zu Beginn: „Ich will Försterin werden!“.

An diesem gemeinsamen Tag mit der Wildtierbeauftragten des Landkreises Luisa Greule und dem Trainee Johannes Maier erfuhren die Mädchen, wie man überhaupt Försterin werden kann und welche Tätigkeiten zu diesem Beruf gehören. Von der Verwaltung über die Forschung bis hin zur praktischen Arbeit im Wald gibt es eine Vielzahl von spannenden Aufgabenfeldern.

Raus in den Wald

Nach einem Waldquiz und dem Kennenlernen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreisforstamts im Grünen Zentrum ging es für die Mädchen raus in den Wald. Neben Bestimmungsübungen von Baum- und Straucharten konnten die Mädchen in einem Bestand selbst das Auszeichnen üben und mit einem Kompass Rückegassen anlegen. Auch das Pflanzen der nächsten klimastabilen Waldgeneration und der Natur- und Artenschutz durften nicht fehlen.

Der Girls’Day ist ein Tag zur beruflichen Orientierung, der jährlich stattfindet. Alle Mädchen ab der fünften Klasse können mitmachen und Berufe aus den Bereichen Technologie, Naturwissenschaften sowie Handwerk kennenlernen. Obwohl die Tendenz in der Forstwirtschaft steigend ist, gibt es weniger Försterinnen als Förster. Am gleichen Tag können Jungen beim Boys’ Day Berufe kennenlernen, in denen bislang wenige Männer arbeiten. Dies sind vor allem Berufe aus dem sozialen, erzieherischen und pflegerischen Bereich.

(Pressemitteilung: Landratsamt Biberach)