650 Jahre Münster Ulm feiert 650 Jahre Grundsteinlegung des Münsters – Bürger können Jubiläum mitgestalten

Ulm feiert 650 Jahre Grundsteinlegung des Münsters – Bürger können Jubiläum mitgestalten
Das Ulmer Münster feiert am 30. Juni 2027 den 650. Jahrestag seiner Grundsteinlegung und steht im Mittelpunkt eines stadtweiten Jubiläumsprogramms. (Symbolbild: KI-generiert)
WOCHENBLATT
WOCHENBLATT

In Ulm beginnen die Vorbereitungen für das 650. Jubiläum der Grundsteinlegung des Münsters. Bürger, Vereine und Schulen sind eingeladen, das Festprogramm aktiv mitzugestalten.

Noch 365 Mal schlafen – mit dieser Botschaft startet die erste Plakatkampagne für das Münsterjubiläum, das im kommenden Jahr gefeiert wird. Am 30. Juni 2027 jährt sich die Grundsteinlegung des Ulmer Münsters zum 650. Mal. Unter dem Motto „WIR MÜNSTERN!“ feiern die Stadt Ulm und die Münstergemeinde das Jubiläum als offenes Fest der Stadtgesellschaft.

Das Ulmer Münster ist seit seinen Anfängen ein Bauwerk der Bürger. Im Jahr 1377 wurde der Bau aus der Ulmer Bürgerschaft heraus angestoßen, getragen und finanziert. An diese Tradition knüpft das Jubiläum an. Die Feierlichkeiten sollen nicht nur für die Menschen in Ulm stattfinden, sondern gemeinsam mit ihnen entstehen.

„Das Münster ist ein Herzensort. Wenn Ulmerinnen und Ulmer von einer Reise zurückkehren und den höchsten Kirchturm Deutschlands sehen, wissen sie: Ich bin zu Hause. Deshalb freue ich mich auf das kommende Jubiläumsjahr. Denn wir feiern nicht nur ein beeindruckendes historisches Bauwerk, sondern auch einen Teil unserer Identität als Ulmerinnen und Ulmer“, sagt Oberbürgermeister Martin Ansbacher.

Zahlreiche Mitmachangebote geplant

Vereine, Schulen, Kulturschaffende, Chöre, Handwerksbetriebe, Initiativen sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, eigene Beiträge einzubringen. So soll das Münsterjubiläum zu einem gemeinsamen Begegnungsraum für alle Generationen, Herkünfte und Lebenswelten werden.

Zu einem persönlichen Projekt lädt außerdem die Münstergemeinde ein. Unter dem Titel „Das Münster & ich“ können Ulmer Bürger Geschichten, Erinnerungen und besondere Erlebnisse rund um das Ulmer Münster einreichen. Die Beiträge werden im Jubiläumsjahr unter anderem in einer Social-Media-Reihe, einer Printveröffentlichung und einer Ausstellung präsentiert. So soll ein vielstimmiger Geburtstagsgruß entstehen, der die Bedeutung des Münsters für viele Generationen sichtbar macht.

Digitales Netzwerk und Handwerksmarkt

Ein besonderer Schwerpunkt des Jubiläums ist das digitale „Gotische Netzwerk“, das Ulm mit europäischen Partnerstädten und bedeutenden Orten der Gotik verbindet. Über „das Portal“, große LED-Screens mit Livestream-Verbindung, sollen direkte Begegnungen zwischen Menschen, Vereinen, Schulklassen und Kulturgruppen in verschiedenen Städten ermöglicht werden.

Auch der Handwerksmarkt rund um das Ulmer Münster vom 2. bis 4. Juli 2027 setzt auf Beteiligung. Die Ulmer Münsterbauhütte, weitere Bauhütten und Handwerksbetriebe zeigen historische und moderne Techniken, laden zum Mitmachen ein und machen sichtbar, wie viel Wissen, Können und Zusammenarbeit in dem Bauwerk steckt.

Das Jubiläum wird zudem durch zahlreiche Konzerte, Ausstellungen und weitere Veranstaltungen ergänzt. Gleichzeitig soll es die emotionale Verbindung zum Münster stärken und das Bewusstsein dafür schärfen, wie wichtig gemeinsames Engagement für den Erhalt des Bauwerks ist.

„Das Ulmer Münster ist ein Mammutprojekt. Es wird wohl nie fertig gebaut sein, und doch haben sich seit fast 650 Jahren Menschen von Generation zu Generation gefunden, die das Münster als Glaubens- und Identifikationsort erhalten und bewahrt haben. Diesen Geist für die gesamte Stadtgesellschaft möchten wir gern in die Zukunft tragen“, sagt Münsterdekan Torsten Krannich.

Das Münsterjubiläum steht unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission. Veranstaltet wird es gemeinsam von der Stadt Ulm und der Münstergemeinde in Kooperation mit zahlreichen Kultur- und Bildungseinrichtungen.

Wer sich am Jubiläum beteiligen möchte, kann sich per E-Mail an [email protected] wenden.

(Quelle: Stadt Ulm)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.