Die Corona-Regelungen sind in der Mainacht nicht ausgesetzt

Die Corona-Regelungen sind in der Mainacht nicht ausgesetzt
Die Grenze vom Scherz zur Straftat wird oft überschritten. (Bild: Stadt Wangen)
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Redaktion

Wangen – Die bevorstehende Nacht zum 1. Mai nimmt das Ordnungs- und Sozialamt der Stadt Wangen im Allgäu – laut städtischer Mitteilung – zum Anlass, Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene, die sogenannte „Maischerze“ planen, hinsichtlich ihres Tuns zu sensibilisieren.

In diesem Jahr wird – so die Stadt Wangen weiter – dringend auf die Einhaltung der aktuellen Corona-Verordnung hingewiesen. Demnach ist der Aufenthalt im privaten und öffentlichen Raum nur von maximal einem Haushalten und einer weiteren Person zulässig. Zu anderen Personen ist, wo immer möglich, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

Darüber hinaus gilt die Ausgangssperre in Baden-Württemberg von 22 bis 5 Uhr. Ausnahmen sind nur zum Sport alleine möglich. Neben kreativen Maischerzen gab es in den vergangenen Jahren jedoch immer wieder üble Maischerze, gekennzeichnet durch blinde Zerstörungswut und Vandalismus.

Waren es Leichtsinn, Übermut oder alkoholbedingte Fehleinschätzungen? Oft handelte es sich auch um Straftaten in Form von Sachbeschädigungen und anderem, die mit üblichen Scherzen alter Tradition nichts zu tun haben. Wenn Hauswände verschmiert, Pflanzen herausgerissen, Spielgeräte auf Spielplätzen zerstört oder sonstige Sachbeschädigungen vorgenommen werden, dann seien das Straftaten.

Niemand werde gegen gut überlegte, originelle Maischerze etwas einzuwenden haben. Eltern sollten deshalb versuchen, ihren Kindern diesen Unterschied klarzumachen und sie entsprechend anzuhalten. An die Kinder und Jugendlichen selbst richtet sich der dringende Appell, Sachbeschädigungen und groben Unfug zu unterlassen. Gegen Personen, die Straftaten begehen, wird die Polizei konsequent vorgehen.

Stadtverwaltung und Polizei bitten die Bürger / innen in dieser Nacht um besondere Aufmerksamkeit. Sachbeschädigungen und andere Straftaten sollten der Polizei gemeldet werden, damit diese Delikte verfolgt und die Verursacher zur Verantwortung gezogen werden können. Außerdem sei es ratsam, am Vorabend der Mainacht entsprechende Vorkehrungen zu treffen und im Freien lagernde, bewegliche Gegenstände sicher zu verwahren und Autos, soweit möglich, in der Garage unterzustellen.