Von der Kirche an die Stadt

Von der Kirche an die Stadt
Amtsleiterin Verena Fürgut, EBM Ralf Miller, Dekan Matthias Krack, Kirchengemeinderatsvorsitzende der Stadtkirchengemeinde Angelika Schuck, Vorsitzender Gesamtkirchengemeinderat Friedrich Zügel, Pfarrer Johannes Köhnlein, Mesner und Hausmeister Christian Kramer beim Übergabetermin. (Bild: Stadtverwaltung Biberach)
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Redaktion

Die Stadt Biberach hat zum 1. Februar das Gebäude Sandgrabenstraße 37 von der evangelischen Gesamtkirchengemeinde Biberach erworben. Ende Januar wurde das Haus offiziell von der evangelischen Kirchengemeinde übergeben.

Die Stadt Biberach bedankt sich bei der evangelischen Gesamtkirchengemeinde für die Verkaufsentscheidung, die es ermöglicht, das bisher als Gemeindehaus genutzte Gebäude zu einem dreigruppigen Kindergarten für Kinder von ein bis sechs Jahren umzubauen. Mit dem Umbau des ehemaligen Gemeindehauses zum Kindergarten bekommt das Gebäude wieder seinen ursprünglichen Nutzungszweck, denn das Haus diente viele Jahre als zweigruppiger evangelischer Kindergarten. Die Stadt Biberach wird das Bestandsgebäude durch einen Modulbau erweitern, sodass ausreichend Platz für eine dreigruppige Einrichtung entsteht, die nach aktuellen Plänen im Oktober 2021 in Betrieb gehen soll. Die Kindergartenbedarfsplanung hat im vergangenen Jahr deutlich gemacht, dass ein Defizit an Kindergartenplätzen besteht. Mit der Bereitschaft der evangelischen Kirchengemeinde, das Gebäude an die Stadt Biberach zu verkaufen, entsteht eine hervorragende Chance, einen neuen Kindergarten zu schaffen, der das Platzdefizit im Stadtteil reduziert und gleichzeitig durch die Nähe zu großen Arbeitgebern sinnvoll platziert ist.

Beim Übergabetermin war die leichte Wehmut der Kirchenvertreter und der bisherigen Nutzer zu spüren, alle waren sich aber einig, dass ein Kindergarten die bestmögliche Nachnutzung für dieses Haus darstellt. Bei der geplanten Einweihung des neuen Kindergartens im Herbst soll auch für die Mitglieder der Kirchengemeinde Gelegenheit bestehen, die Übergabe zu begehen und „Abschied“ vom Gemeindehaus zu nehmen; aufgrund der Corona-Bedingungen war dies zum derzeitigen Zeitpunkt leider nicht möglich.