Oktoberfest Oktoberfest-Plakat 2026: Wiesn-Embleme im Farbenrausch

Oktoberfest-Plakat 2026: Wiesn-Embleme im Farbenrausch
Wiesnchef Christian Scharpf präsentiert das offizielle Motiv zum Oktoberfest 2026. (Bild: Felix Hörhager/dpa)
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Deutsche Presse-Agentur
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Ein farbenfrohes, leuchtendes Plakat wirbt in diesem Jahr für das Münchner Oktoberfest. Das Siegerdesign überzeugte Jury und Publikum gleichermaßen. Nun wurde vorgestellt, was das Motiv so besonders macht.

Riesenrad, Frauentürme, eine Tuba für die Blasmusik, eine Maß Bier und eine Breze: All diese typischen Wiesn-Symbole sind in einem kräftigen Farbenrausch miteinander verwoben. Das offizielle Plakat für das diesjährige Oktoberfest vereint die bekannten Motive in einem kubistisch-expressionistischen Stil.

Der Festleiter und Wirtschaftsreferent Christian Scharpf (SPD) präsentierte das Motiv, das aus einem Wettbewerb hervorging. Gestaltet wurde es vom Grafikdesigner Florian Huber. Die Jury beschrieb den Entwurf als dynamisch, modern und emotional.

Anleihen bei Stil von Lyonel Feininger

Die Entscheidung unter den letzten drei Bewerbern sei nach intensiven Diskussionen gefallen, berichtete Scharpf. Dies sei «ein Beleg für die Qualität der zur Wahl stehenden Entwürfe». Am Ende habe sich Hubers Gestaltung durchgesetzt, die an den Stil von Lyonel Feininger erinnere.

«Er verbindet gekonnt Tradition und Moderne, lenkt mit seiner leuchtenden Farbigkeit den Blick auf sich und weckt echte Emotionen beim Betrachten des Kunstplakats.»

Der Designer Florian Huber zeigt mit Wiesnchef Scharpf sein Wiesn-Motiv.
Der Designer Florian Huber zeigt mit Wiesnchef Scharpf sein Wiesn-Motiv. (Bild: Foto: Felix Hörhager/dpa)

Das Wirtschaftsreferat schreibt jedes Jahr einen Wettbewerb für das offizielle Motiv aus. Dieses soll nicht nur für die Wiesn werben, sondern auch den offiziellen Sammler-Maßkrug der Stadt sowie zahlreiche weitere Produkte zieren.

Schon im Publikumsvoting auf Platz zwei

In diesem Jahr wurden insgesamt 129 Entwürfe eingereicht, von denen 88 für das Online-Publikumsvoting zugelassen wurden. Die 30 bestbewerteten Motive legte man anschließend der Jury vor – ohne Angaben zu den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern sowie ohne Kenntnis des Abstimmungsergebnisses aus dem Online-Voting. Der Entwurf von Huber erreichte dort bereits den zweiten Platz.

Teilnehmen konnten alle, die einen Plakatentwurf entsprechend der technischen und inhaltlichen Vorgaben hochgeladen hatten. Mitmachen durften sowohl professionelle Designerinnen und Designer als auch Autodidakten.

Wiesnchef Christian Scharpf enthüllt das zweitplatzierte Motiv.
Wiesnchef Christian Scharpf enthüllt das zweitplatzierte Motiv. (Foto: Felix Hörhager/dpa)

Den zweiten Platz belegte der Entwurf des Münchners Karl-Roland Hefter, den dritten das Motiv von Philipp Dauer aus München. Für den ersten Platz gibt es 2.500 Euro sowie 5.000 Euro Lizenzhonorar, für den zweiten Platz sind es 1.250 Euro und für den dritten Platz 500 Euro. 

Wiesnchef Scharpf zeigt das mit dem dritten Preis ausgezeichnete Wiesn-Motiv.
Wiesnchef Scharpf zeigt das mit dem dritten Preis ausgezeichnete Wiesn-Motiv. (Foto: Felix Hörhager/dpa)

Das Oktoberfest, das als größtes Volksfest der Welt gilt, findet vom 19. September bis zum 4. Oktober auf der Münchner Theresienwiese statt.

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.