Bündnisverteidigung Nato übt Truppenverstärkung mit amphibischer Landeoperation

Nato übt Truppenverstärkung mit amphibischer Landeoperation
An der amphibischen Anlandung sind nach Nato-Angaben 15 Schiffe mit 2.600 Soldaten beteiligt. (Bild: Christian Charisius/dpa)
WOCHENBLATT
WOCHENBLATT
Deutsche Presse-Agentur
Deutsche Presse-Agentur

Großübung an der Ostsee: Seit dem Morgen verlegen Bündnispartner Soldaten, Waffen und Material über einen Küstenabschnitt für einen Einsatz an Land.

Bei einer umfangreichen Militärübung hat die NATO mit einer amphibischen Landeoperation an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste begonnen. Seit dem Morgen bringen die beteiligten Bündnispartner Verstärkungskräfte der sogenannten Allied Reaction Force (ARF) – der «Speerspitze der Nato» – über den Truppenübungsplatz Putlos nahe der Insel Fehmarn an Land.

«Steadfast Dart 26» ist die größte Nato-Übung in diesem Jahr. Die Verbündeten zeigen dabei, wie Truppen aus Südeuropa schnell an die Ostflanke des Bündnisses verlegt werden können. Die Übung findet ohne direkte Beteiligung der USA statt.

Den Auftakt des Einsatzes machten Taucher und Spezialkräfte, anschließend sollten Landungsboote zum Einsatz kommen. Nach Angaben der Nato sind an der amphibischen Anlandung 15 Schiffe mit 2.600 Soldaten beteiligt.

Insgesamt nehmen rund 10.000 Soldaten, mehr als 1.500 Fahrzeuge und 17 Schiffe aus 13 Nationen an dem Manöver teil. Die größten Kontingente stellen südeuropäische Länder wie die Türkei und Spanien sowie Italien und Griechenland.

Zu den Beobachtern der Übung zählt auch Verteidigungsminister Boris Pistorius. Er wollte sich später gemeinsam mit dem deutschen Nato-General Ingo Gerhartz äußern.

Gerhartz führt im niederländischen Brunssum das operative Hauptquartier («Allied Joint Force Command»). Dieses Nato-Kommando ist für die Verteidigung Mitteleuropas zuständig – vom Atlantik bis zur östlichen Grenze des Bündnisses.

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.