Küchenschädlinge vermeiden Motten und Käfer in Vorräten: So schützen Verbraucher ihre Lebensmittel

Motten und Käfer in Vorräten: So schützen Verbraucher ihre Lebensmittel
Vorratsschädlinge können trockene Lebensmittel wie Mehl, Reis oder Nüsse befallen. Besonders in den Sommermonaten steigt das Risiko eines Befalls. (Symbolbild: jaanalisette / iStock / Getty Images Plus)
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Vorratsschädlinge treten besonders im Sommer häufiger auf. Mit einfachen Maßnahmen lassen sich Lebensmittel schützen und ein Befall wirksam verhindern.

Gerade in den Sommermonaten haben Vorratsschädlinge Hochsaison. Ob im Mehl, in Nüssen oder Gewürzen – Motten und Käfer fühlen sich besonders in trockenen Lebensmitteln wohl. Die Folge: Befallene Lebensmittel müssen entsorgt werden.

Heike Silber, Lebensmittelexpertin der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, erklärt, wie sich ein Befall vermeiden lässt und welche Maßnahmen Verbraucherinnen und Verbraucher ergreifen können, wenn Vorratsschädlinge entdeckt werden.

Wie gelangen Schädlinge in Lebensmittel?

Vorratsschädlinge gelangen häufig unbemerkt in den Haushalt. Oft werden sie bereits mit eingekauften Lebensmitteln eingeschleppt, beispielsweise über Mehl, Reis, Nüsse oder Gewürze. Typische Hinweise auf einen Befall sind kleine Gespinste in Verpackungen, krümelige Rückstände oder Käfer und Larven im Vorratsschrank. Hohe Temperaturen und lange gelagerte Lebensmittel begünstigen ihre Vermehrung.

Die Zahl möglicher Vorrats- und Hygieneschädlinge ist groß. In deutschen Haushalten treten häufig Käferarten wie Brot-, Korn- oder Reismehlkäfer sowie Mottenarten wie Dörrobst- und Mehlmotten auf. Gelegentlich kommen auch Schaben vor. Die meisten dieser Schädlinge sind nicht auf einzelne Lebensmittel spezialisiert. Sie befallen unter anderem Mehl, Nüsse, Schokolade, Nudeln oder Gewürze. Das warme und teilweise feuchte Klima in der Küche bietet ihnen günstige Lebensbedingungen.

So lässt sich ein Befall verhindern

Um Vorratsschädlinge fernzuhalten, sollten trockene Lebensmittel möglichst in gut verschließbaren Behältern mit Gummidichtung aufbewahrt werden. Offene oder beschädigte Verpackungen erleichtern den Schädlingen den Zugang.

Neu gekaufte Trockenvorräte sollten auf mögliche Anzeichen eines Befalls kontrolliert werden. Außerdem empfiehlt es sich, Vorräte regelmäßig zu überprüfen sowie kühl und trocken zu lagern. Beim Kochen sollte regelmäßig gelüftet werden, um die Luftfeuchtigkeit möglichst gering zu halten. Fliegengitter an Fenstern können zusätzlich verhindern, dass Vorratsschädlinge von außen in die Wohnung gelangen.

Was tun bei einem Befall?

Ist bereits ein Befall aufgetreten, sollten betroffene Lebensmittel konsequent entsorgt werden. Damit sich die Schädlinge nicht erneut aus dem Müll verbreiten können, sollten die befallenen Lebensmittel zuvor eingefroren werden.

Anschließend ist eine gründliche Reinigung des Vorratsschranks erforderlich. Dafür eignen sich Allzweck- oder Essigreiniger. Bei Lebensmittelmotten können außerdem Pheromonfallen, also synthetische Lockstoffe, zur Eindämmung eingesetzt werden.

Weitere Informationen zum Thema Vorratsschädlinge sowie Tipps zur Vorbeugung und Bekämpfung bietet die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.

(Quelle: Verbraucherzentrale Baden-Württemberg)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.