Skisaison-Start Gondeln satt! – 15 Neuheiten in den Alpen

Gondeln satt! – 15 Neuheiten in den Alpen
Die Gondeln fahren nach Bedarf: der «FlemX» im Schweizer Skigebiet Flims Laa nutzt die Ropetaxi-Technologie. (Bild: Philipp Ruggli/LAAX/dpa-tmn)

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Deutsche Presse-Agentur
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Neue Saison, neue Anlagen – und jede Menge Komfort: Die Alpenskigebiete haben zum Winter massiv investiert. Die Richtung ist klar: mehr Gondeln, größere Kapazitäten und smarte Technologien. Unsere Übersicht zeigt die spannendsten Neuerungen von A(lpe Cimbra) bis Z(auchensee).

Weniger Warten, mehr Komfort: Die Skigebiete rüsten zum Winter kräftig auf

1. Neuer Sessellift in Garmisch: Größer, komfortabler – und ruhiger

Im Gebiet Garmisch-Classic wurde die Kreuzwankl-Bahn modernisiert. Aus einem Sechser wurde ein Achtersessel. Dank geringerer Umlaufgeschwindigkeit in der Talstation sollen vor allem Kinder und Anfänger leichter einsteigen können. Davon erhofft man sich, dass die Sesselbahn weniger häufig gestoppt werden muss als bisher.


2. Neue Gondelbahn in der Tiroler Zugspitzarena

Im Skiort Berwang startet eine neue Zehner-Gondelbahn. Sie ersetzt den alten Schlepplift und macht nicht nur die Fahrt angenehmer – die Piste wird durch die höher gelegene Bergstation auch 140 Höhenmeter länger.


3. Skipisten-Lückenschluss in Sölden

In dem für seine Partys bekannten Tiroler Skiort sind die zwei frisch in Betrieb gehende Achter-Sessellifte nicht die größte Neuigkeit. Besonders stolz ist man vielmehr auf die neue Pistenverbindung zwischen den Talabfahrten Gaislachkogl und Giggijoch. Ein Blick auf den Pistenplan Söldens zeigt, warum: Damit werden die zwei zentralen Einstiegsbereiche im Gebiet verbunden. Das spart Skibus- und Autofahrten zwischen den Talstationen.


4. Kärnten setzt doppelt auf Gondeln

Gleich zwei neue Gondelbahnen ersetzen in Österreichs südlichem Bundesland alte Sessellifte: Am Katschberg fährt statt eines Dreier-Sessels künftig die Almbahn mit Achterkabinen zum Aineck hinauf, im Nassfeld ersetzt die Gartnerkofel-Bahn mit ihren 55 Kabinen für jeweils bis zu zehn Personen die alten Vierersessel.


5. Zauchensee: Von vier auf zehn Sitze

40 Jahre lang war die Schwarzwandbahn im Gebiet Zauchensee-Flachauwinkl im Salzburger Land in Betrieb, die kleinen Kabinen fassten maximal vier Personen. Zu dieser Saison wurde die Bahn runderneuert, die Gondeln fassen nun bis zu zehn Personen.


6. Kappl: Gondel-Recycling auf Tiroler Art

Im Skigebiet von Kappl im Paznauntal machen sie es wie in Zauchensee: Die neue Diasbahn ersetzt eine alte Anlage, die Kabinenkapazität geht von – richtig – vier auf zehn. Das Besondere ist: Die Bahn war schon in mehreren Ländern im Einsatz. 2022 fuhr sie auf der Floriade Expo in den Niederlanden, 2023 bei der Bundesgartenschau in Mannheim. Nun also steht sie in den Bergen Tirols – und wird dort länger bleiben.


7. Drei neue Bahnen in Schladming

In der Steiermark setzt man auf Wiederverwertung und Kapazität:

  • Die Fageralm bekommt eine gebrauchte Acht-Personen-Bahn aus Großarltal.
  • Die Senderbahn am Hauser Kaibling wird durch eine Zehnergondel ersetzt.
  • Zwischen Hauser Kaibling und Planai verbindet nun ein Achtersessel die Bereiche.

8. Schweiz: Das Gondeltaxi FlemX fährt komplett

Das FlemX in Flims Laax im Kanton Graubünden geht in seine dritte Wintersaison – nun nimmt die letzte Sektion den Betrieb auf und erschließt ein Freeride-Areal am Cassonsgrat. Die neue 2,3 Kilometer lange Strecke ersetzt eine 2015 abgebaute Seilbahn aus dem Jahr 1956. Der FlemX kuppelt mit seiner Ropetaxi-Technologie Gondeln nach Bedarf ganz automatisch ein: Das soll Leerfahrten vermeiden und Energie sparen. Er umfasst mit seiner Fertigstellung sechs Stationen im Skigebiet.


9. Komfort-Upgrade am Matterhorn

Am berühmtesten Berg der Schweiz wurde eine neue Sesselbahn zum Gifthittli hinauf gebaut, mit Blick auf das ikonische Matterhorn. Sie hat Sessel für acht Personen und ersetzt eine alte Anlage mit etwas geringerer Kapazität, die aber laut den Bergbahnen schon 1,2 Millionen Fahrgäste pro Jahr transportiert hat. Die neue Bahn hat eine noch etwas höhere Förderleistung und bietet mit Wetterhauben und einem neu angelegten Einstieg in Fahrtrichtung zudem mehr Komfort als bisher.


10. Verbier verabschiedet einen Klassiker

Die Seilbahn von 1970 nach Les Savoleyres geht in Rente. Nachfolger: eine Kombibahn, bei der Wintersportler wählen können zwischen Kabinen oder Sesseln.


11. Mürren-Schilthorn: Zweite Spur, doppelte Leistung

Seit 1970 war die Seilbahn von Verbier nach Les Savoleyres in Betrieb und damit laut den Betreibern die älteste der Schweiz. Doch nun gehen die betagten Gondeln mit ihrer Retrostahl-Optik in Rente. Sie werden von einer Kombibahn ersetzt. Bis zur Mittelstation fahren nur Kabinen, von der Mittelstation zur Bergstation sind es Kabinen und Sessel im Wechsel. So bleibt die Wahl: Entweder in die warme Kabine setzen oder mit angeschnallten Skiern in den Sessel, um am Berg direkt durchstarten zu können.


12. Drei neue Bahnen im größten Skigebiet der Welt: Trois Vallées investiert groß

Das französische Mega-Skigebiet Les Trois Vallées, das mit rund 600 Pistenkilometern als größtes zusammenhängendes Skigebiet der Welt gilt, startet mit gleich drei markanten Neuerungen in die Wintersaison.

Neue Côte-Brune-Gondel in Val Thorens

In Val Thorens ersetzt eine hochmoderne Zehnerkabinenbahn die alte Vierersessel-Anlage aus dem Jahr 1991.
Die Vorteile:

  • deutlich höhere Förderleistung,
  • komfortablere Gondeln,
  • schnellerer Einstieg ins Gebiet Mont de la Chambre.
    Die Betreiber erwarten kürzere Wartezeiten und mehr Verlässlichkeit bei Wind.

Rundum erneuert: Telécabine des Rhodos in Méribel

Die Rhodos-Gondelbahn in Méribel, seit 36 Jahren eine zentrale Achse des Skigebiets, wurde umfassend modernisiert. Die Tal- und Bergstation erhielten ein komplettes Update, die Gondeln wurden ersetzt – mit Fokus auf:

  • Barrierefreiheit,
  • höhere Energieeffizienz,
  • eine harmonische Einbindung in die Umgebung.

Abschied nach 50 Jahren: Neue Chenus-Bahn für Courchevel

Die traditionsreiche Chenus-Bahn, ein halbes Jahrhundert im Einsatz, ist Geschichte.
Die neue Zehnerkabinenbahn bietet:

  • doppelte Beförderungskapazität,
  • bessere Windstabilität,
  • und eine deutlich verkürzte Fahrzeit.
    Sie verbindet das Dorf Courchevel effizienter mit dem beliebten Aussichtspunkt Chenus – ein Pluspunkt auch für Fußgänger und Nicht-Skifahrer.

13. „Mama Mio“ in La Plagne: Neue Gondelbahn für leichtere Zugänge

Im beliebten Skigebiet La Plagne in der französischen Region Savoyen geht mit diesem Winter die neue Zehnerkabinenbahn „Roche de Mio“ an den Start. Sie verbindet den Ort Plagne Bellecôte über den Col de Forcle mit dem Aussichts- und Knotenpunkt Roche de Mio.

Was die neue Bahn auszeichnet:

  • Mehr Kapazität als die bisherige Anlage,
  • kürzere Fahrtzeiten,
  • Wetterschutz auf der gesamten Strecke,
  • bessere Verbindung in die höheren, schneesicheren Bereiche des Skigebiets.

Für Gäste bedeutet das: weniger Andrang morgens, weniger Wartezeiten an Spitzentagen und einen schnelleren Zugang zur Gletscherregion „Bellecôte“. Auch Anfänger profitieren, denn die Talstationen wurden übersichtlich gestaltet und der Einstieg erleichtert.


14. Alpe Cimbra: Neue Zehnerbahn + neue Waldabfahrt

Im italienischen Trentino, genauer im Skigebiet Alpe Cimbra, wurde der bereits in die Jahre gekommene Sessellift aus den 1970er Jahren zwischen Francolini und Sommo Alto ersetzt. Ersetzt wurde er durch eine moderne Zehnerkabinenbahn, die mehr Komfort und Kapazität bietet.

Dazu kommt eine neue 3-Kilometer-Waldpiste

Mit dem Bahnbau einher ging die Erschließung einer komplett neuen, rund 3,2 Kilometer langen Waldabfahrt, die den Charakter des Gebiets deutlich aufwertet.

Die Piste:

  • führt malerisch durch dichte Wälder,
  • ist anfängerfreundlich, aber abwechslungsreich,
  • bietet breite Abschnitte und lange Gleitpassagen,
  • schafft eine neue attraktive Verbindung zwischen den Gebietsabschnitten.

Die Bergbahnen betonen, dass der Neubau nachhaltig geplant wurde – Eingriffe in den Wald seien minimiert worden, und die Linienführung orientiere sich weitgehend an bestehenden Schneisen.


15. Großes Upgrade im Dolomiti Superski

Neuigkeiten im Val di Fassa: Zwischen Campitello di Fassa und dem Col Rodella ist eine neue Bahn mit 18 Kabinen im Einsatz, die jeweils bis zu 30 Personen fassen. Sie ersetzt die alte Anlage, die zwei Kabinen mit Platz für jeweils bis zu 120 Personen hatte, aber damit an Kapazitätsgrenzen stieß. Das «Problem der Warteschlangen» soll nach Angaben der Betreiber damit der Vergangenheit angehören. Im Skigebiet Fiemme Obereggen, das wie Val di Fassa zum Großverbund Dolomiti Superski zählt, soll eine Zehnerkabinenbahn den alten Vierersessellift Latemar ersetzen – das Ziel, wie bei so vielen anderen Neuheiten: mehr Komfort, mehr Kapazität, schnellere Fahrzeiten.


Fazit: Der Winter 2025/26 wird schneller, komfortabler – und smarter

Die Aufrüstung der Alpen zeigt klar: Kabinenbahnen sind der Standard der Zukunft. Recycelte Gondeln, energieeffiziente Systeme und größere Kapazitäten sorgen dafür, dass Wintersportler*innen weniger warten und mehr fahren.

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.