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Alpine Notlage im Pitztal Familie mit Baby verpasst letzte Bergbahn und muss gerettet werden

Lesezeit 1 Minute
Ein harmloser Familienausflug endete in einer Rettungsaktion der Bergwacht // Symbolbild.
Ein harmloser Familienausflug endete in einer Rettungsaktion der Bergwacht // Symbolbild. (Bild: Pixabay)

Eine junge Familie aus Deutschland war am Sonntag im Wandergebiet „Rifflsee“ im Pitztal mit ihren Kindern unterwegs. Leider verpassten sie die Seilbahn von der Bergstation aus. Der Heimweg zu Fuß ins Tal endete in einem schmalen Wandersteig.

Mit den Kindern (3 Jahre und 4 Monate) war ein Ehepaar (33 und 32 Jahre) in St. Leonhard zu einer Wanderung aufgebrochen. Die Familie wanderte von der Bergstation der dortigen Seilbahn zum „Rifflsee“. Das 4 Monate alte Kleinkind lag in einem Kinderwagen und der 3-jährige Bub saß in einer „Kinderkraxe“.

Letzte Bergbahn war weg

Als die Familie gegen 17.10 Uhr von der Bergstation der Seilbahn talwärts fahren wollte, hatte die Bahn bereits Betriebsschluss. Die Familie entschloss sich laut Polizei zu Fuß ins Tal abzusteigen und wanderte über einen Schotterweg in Richtung Hirschtal/Mandarfen.

Schotterweg endet in Wanderssteig

Nachdem der Schotterweg unterhalb der Sunnalmbahn (1.900 m Höhe) in einen schmalen Wandersteig überging und mit dem Kinderwagen nicht mehr befahrbar war, wusste sich die Familie keinen anderen Rat, als einen Notruf abzusetzen.

Die 32-jährige Mutter sowie der 3-jährige Bub wurden mit dem Notarzthubschrauber mittels Taues geborgen. Der 33-jährige Vater und das 4 Monate alte Kleinkind wurden von der Bergrettung geborgen und ins Tal gebracht. Alle Personen kamen wohlauf und unverletzt im Tal an.

(Quelle: LPD Tirol)

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Transparenz

Erstmals veröffentlicht
31.07.2023, 13:31 Uhr

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