Inflationsentwicklung spielt große Rolle Coca-Cola vor Preiserhöhung: Kultgetränk könnte bald teurer werden

Coca-Cola vor Preiserhöhung: Kultgetränk könnte bald teurer werden
Kein Bild vorhanden. (Bild: Wochenblatt)

Fans von Coca-Cola sollten genau hinhören: Die Energie- und Personalkosten steigen und machen auch nicht vor dem braunen Kultgetränk halt. Unterm Strich könnte die Zuckerbrause bald teurer werden.

Im Jahr 2023 wurden in Deutschland rund 7,76 Milliarden Liter an Erfrischungsgetränken wie Cola, Limonade, Saftschorlen oder Energydrinks produziert. Das waren rund 93 Liter pro Kopf, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Den größten Anteil habe Cola-Cola, und gerade die soll teurer werden.

Preiserhöhung im September

„Auch in diesem Jahr wird es im September wieder Preiserhöhungen geben, die sich an der Inflationsentwicklung orientieren werden“, so der Deutschlandchef des Getränkeabfüllunternehmens Coca-Cola Europacific Partners (CCEP), John Galvin, gegenüber der Funke Mediengruppe.

Diese würden „insgesamt im niedrigen einstelligen Prozentbereich“ über das gesamte Marken- und Packungsangebot des Unternehmens liegen. Ob das Kultgetränk Cola an der Kasse teurer werde, sei letztendlich jedoch eine Entscheidung des Händlers.

Gestiegener Kostendruck

Das Unternehmen CCEP übernimmt im Auftrag der Coca-Cola Company Abfüllung und Vertrieb aller Getränkemarken des Konzerns in Deutschland. Der US-Getränkeriese mit Marken wie Fanta, Fuze Tea, Schweppes oder dem Mineralwasser Apollinaris hatte zuletzt im September 2024 die Preise angehoben.

Ausschlaggebend für den erneuten Preisanstieg sei der gestiegene Kostendruck. „Die Energiekosten sind höher und auch die Personalkosten steigen“, sagte Galvin. Die momentan günstigen Zuckerpreise könnten das nicht abfedern.“

Die Entscheidung liegt bei den Händlern

Händler müssen für Kultgetränke wie Coca-Cola, Fanta und Sprite künftig mehr ausgeben und werden diese Kosten erfahrungsgemäß auf die Kunden umlegen, schreibt die BILD. Ob der Verbraucher an der Kasse künftig mehr dafür zahlen muss, bleibt offen.

(Quelle: Nachrichtenagentur Reuters/BILD/Destatis)