Am 5. Juli war ein Bub (6) auf dem Eibsee bei Garmisch-Partenkirchen aus einem Tretboot gefallen, sein Vater (33) sprang hinterher. Beide tauchten nicht mehr auf und eine intensive Suche begann. Am Samstag, 12. Juli, wurden nun die Leichen geborgen.
Der Eibsee ist ein beliebter Bergsee auf etwa 973 Metern Höhe, unterhalb der Zugspitze. Das Drama ereignete sich am Samstag vor einer Woche. Für eine Familie aus Unterfranken sollte es ein schöner Familienausflug werden und es folgten Tage des Bangens.
Aufwändige Suchmaßnahmen
Wie es von der Polizei heißt, war es einer Spezialfirma gelungen, die Körper der Vermissten im See zu lokalisieren. Die Untersuchungen zur genauen Rekonstruktion und den Gesamtumständen des Unfallhergangs laufen bei der Kriminalpolizei Garmisch-Partenkirchen weiter.
Unmittelbar nach dem Bootsunglück am Samstag vor einer Woche begannen aufwändigste Suchmaßnahmen, an denen sich am Tag des Vorfalls und in den Tagen danach, zahlreiche Helfer, Taucher, Rettungsboote mit Sonargeräten, Kräfte der verschiedensten Wasserwachten sowie Einsatzkräfte der Feuerwehr, ein Rettungshubschrauber sowie Polizeihubschrauber beteiligen.
Speziell ausgebildete Taucher im Einsatz
Rund 70 Einsatzkräfte der Rettungsorganisationen und der Polizei wurden sofort nach dem Unglück eingesetzt. Auch danach suchte eine Vielzahl von Helfern täglich im Bereich des Eibsees weiter nach den beiden Vermissten. Dabei kamen fachspezifisch ausgebildete Taucher, speziell ausgebildete Diensthunde und ein Hubschrauber der Bayerischen Bereitschaftspolizei zum Einsatz.
In 24 Metern Tiefe entdeckt
Seit Freitag, 11. Juli, unterstützte auch eine externe Spezialfirma die Suche. Der Tauchfirma gelang es noch am selben Tag, konkrete Hinweise auf die Lage der beiden Vermissten im See zu gewinnen. Einen Tag später konnten die beiden Toten von Polizeitauchern aus einer Tiefe von etwa 24 Metern geborgen werden. Im Anschluss wurden die Angehörigen der Verstorbenen informiert.
Die Ermittlungen zur Rekonstruktion und den Gesamtumständen des Unfallgeschehens laufen weiter, so die Polizei.
(Quelle: Polizeipräsidium Oberbayern Süd)