Betrügerische E-Mails und SMS Angebliche Klimahilfe des Bundesfinanzministeriums ist ein Fake

Angebliche Klimahilfe des Bundesfinanzministeriums ist ein Fake
Vorsicht: Mit offiziell wirkenden Nachrichten locken Kriminelle auf betrügerische Internetseiten. (Bild: Userba011d64_201 / iStock / Getty Images Plus)

Kriminelle verschicken aktuell E-Mails im Namen verschiedener Ministerien, Behörden und anderer bekannter Einrichtungen. Angeblich soll es aufgrund eines Beschlusses eine „Klimasonderzahlung“ geben. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt vor dieser Masche.

Das Wichtigste zuerst: Achten Sie bei unerwartet erhaltenen E-Mails immer auf die Absende-Adresse. Klicken Sie nicht unbedacht auf Links und antworten Sie nicht auf die Nachrichten!

Die Mail stammt von Kriminellen

Mit einer erfundenen Geschichte wollen Kriminelle Daten stehlen. Angeblich könne man aufgrund eines Regierungsbeschlusses eine „Klimasonderzahlung“ erhalten. Die soll „wetterbedingte Belastungen“ abmildern. So einen Beschluss gibt es laut der Verbraucherzentrale nicht. Die E-Mail stammt von Kriminellen, die persönliche Daten stehlen wollen.

Bezahlseite Bundeswirtschaftsministerium

Auf einer Internetseite behaupten Kriminelle, man könne dort offene Rechnungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie bezahlen. Die Seite hat die Adresse bmwk-zahlung .com. Das Ministerium teilt mit, dass es keine Internetseite betreibt, auf der Rechnungen bezahlt werden können. Geben Sie also keine Daten auf dieser oder ähnlichen Internetseiten ein – die gehen in die Hände Krimineller, die Ihnen Geld stehlen.

Die Phishing-Mails haben zum Beispiel den Betreff: „Wichtiger Hinweis: Sommer-Klimabeihilfe (Juni/Juli 2026) – Frist beachten“. Für die angeblich steuerfreie Auszahlung sei ein Abgleich der Meldedaten und der steuerlichen Identifikationsnummer erforderlich. Die Absenderadressen sind unterschiedlich, haben aber nichts mit bundesfinanzministerium.de zu tun.

Die Verbraucherzentrale warnt vor dieser Masche. Verschieben Sie solche Mails in den Spam-Ordner oder (falls Sie keinen haben) löschen Sie die E-Mail!

Weitere Infos zu dieser oder ähnlicher Betrugsmaschen unter: verbraucherzentrale.nrw

(Quelle: Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen)