Heißer Asphalt Hitzegefahr für Hunde: Tierärztin warnt vor verbrannten Pfoten auf heißem Asphalt

Hitzegefahr für Hunde: Tierärztin warnt vor verbrannten Pfoten auf heißem Asphalt
Heiße Asphaltflächen können sich im Sommer stark aufheizen und bei Hunden schmerzhafte Verbrennungen an den Pfoten verursachen. (Bild: aktion tier – menschen für tiere e.V.)
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Heiße Straßen werden für Hunde schnell zur Gefahr. Tierärzte behandeln derzeit vermehrt Tiere mit schmerzhaften Verbrennungen an den Pfoten.

Bei den aktuell hohen Temperaturen können sich asphaltierte Wege auf bis zu 60 Grad und mehr aufheizen. Für Hunde birgt das ein erhebliches Verletzungsrisiko, denn selbst die dicken Hornschichten ihrer Pfoten schützen dann nicht mehr ausreichend vor Verbrennungen.

„In der Praxis werden Hunde mit Lahmheit vorgestellt und der Tierhalter hat keinen Schimmer, woher das unrunde Gangbild kommen kann“, beschreibt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin bei aktion tier e.V., einen in diesen Tagen häufigen Vorstellungsgrund in ihrer Praxis. „Wenn wir uns dann die Pfoten ansehen, ist schnell klar, was passiert ist. Der Vierbeiner hat massive Verbrennungen an der Unterseite der Läufe, die natürlich sehr schmerzhaft sind. Deshalb humpelt er!“, führt sie aus. Schmerzmittel, Schonung, Verbände oder Pfotenschuhe müssten dann eingesetzt werden, um Linderung zu verschaffen.

Katzen wählen den kühlen Weg

Katzen suchen sich ihre Wege im Freien selbst und wählen nach Angaben der Tierärztin instinktiv den kühlsten Untergrund für ihre Streifzüge. Hunde hingegen werden häufig an der Leine geführt und müssen den Weg nehmen, den ihre Halter einschlagen.

Appell an Hundehalter

Die Tierärztin appelliert deshalb an alle Hundehalter, asphaltierte Wege in der prallen Sonne möglichst zu meiden. Während Menschen in der Regel Schuhe tragen, laufen Hunde mit bloßen Pfoten über den Boden. Asphalt erhitzt sich bei einer Umgebungstemperatur von 30 Grad Celsius schnell auf 60 Grad und mehr und erreicht damit Temperaturen, die mit einer mittelstark aufgeheizten Herdplatte vergleichbar sind.

„Da Verbrennungen an den Unterseiten der Pfoten durch die nicht vermeidbare dauerhafte Belastung des Körpergewichtes des Tieres schlecht heilen und mit heftigen Schmerzen verbunden sind, sollten Tierhalter in diesen Tagen wirklich darauf achten, dass sie erst gar nicht entstehen“, schließt die Tierärztin.

(Quelle: aktion tier – menschen für tiere e.V.)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.