518 Handwerker haben 2026 im Kammerbezirk Ulm ihre Meisterprüfung bestanden. Gleichzeitig stehen Tausende Betriebe zwischen Ostalb und Bodensee vor einem Generationenwechsel.
Die Handwerkskammer Ulm warnt vor einer pauschalen Zusammenlegung von Ausbildungsberufen. Ein Vorstoß aus Sachsen könnte auch das Handwerk in Baden-Württemberg verändern.
Kurz vor dem Ausbildungsstart sind im Gebiet der Handwerkskammer Ulm noch mehr als 300 Lehrstellen unbesetzt. Gleichzeitig bilden rund 100 Betriebe zwischen Ostalb und Bodensee erstmals Nachwuchskräfte aus.
Die Konjunktur im Handwerk bleibt im Kammergebiet Ulm schwach. Steigende Kosten und sinkende Aufträge belasten viele Betriebe, die Erwartungen für den Herbst sind gedämpft.
Die „Nacht der Ausbildung“ begeistert junge Menschen mit einem interaktiven Messekonzept. Rund 700 Besucher informieren sich im Roxy Ulm spielerisch über Ausbildungsberufe.
Geflüchtete erhalten in Laichingen Unterstützung bei Ausbildung und Berufseinstieg. Ein neues Beratungsangebot zeigt Wege ins Handwerk und zur Anerkennung von Abschlüssen auf.
Im Gebiet der Handwerkskammer Ulm wächst die Zahl der Frauen im Handwerk deutlich. Sowohl bei Betriebsgründungen als auch in der Ausbildung steigt ihr Anteil weiter an.
Immer mehr junge Frauen entscheiden sich für eine Ausbildung im Handwerk. Im Gebiet der Handwerkskammer Ulm sind inzwischen 21 Prozent der Auszubildenden weiblich. Allein im Jahr 2025 haben 603 junge Frauen zwischen Ostalb und Bodensee eine handwerkliche Lehre begonnen (Vorjahr: 586). Damit wächst ihr Anteil weiter – auch in Berufen, die lange als männerdominiert galten.
Die landesweiten Praktikumswochen bringen immer mehr Jugendliche in regionale Handwerksbetriebe. Gleichzeitig warten im Kammerbezirk Ulm weiterhin hunderte freie Ausbildungsplätze auf Bewerberinnen und Bewerber.
Die wirtschaftliche Lage im Handwerk der Region zwischen Ostalb und Bodensee bleibt angespannt. Das zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage der Handwerkskammer Ulm für das erste Quartal 2025.
Nach dem Abschluss der Sondierungsgespräche richtet die Handwerkskammer Ulm klare Erwartungen an die neue Bundesregierung: Es sei höchste Zeit, die politischen Weichen für wirtschaftliches Wachstum zu stellen.
Die Zahl der Firmeninsolvenzen im Handwerk zwischen Ostalb und Bodensee ist 2024 leicht gesunken. Die Handwerkskammer Ulm fordert bessere Rahmenbedingungen, um Betriebe langfristig zu stärken.
Rund 20 Prozent der Azubis, die in den vergangenen Jahren eine handwerkliche Ausbildung im Ulmer Kammergebiet begonnen haben, sind weiblich. Allein im Jahr 2024 haben 586 junge Frauen eine Lehre im Handwerk begonnen.
Rund 3.800 der über 20.000 Handwerksbetriebe zwischen Ostalb und Bodensee stehen in den nächsten Jahren altersbedingt zur Betriebsübergabe an. In den kommenden Jahren wird sich diese Zahl aufgrund der Altersstruktur noch weiter erhöhen und auf mehr als 20 Prozent anwachsen.
Der Meistertitel im Handwerk erfordert nicht nur fachliches Können, sondern auch finanzielle Investitionen. Förderprogramme wie die Meisterprämie und Meistergründungsprämie in Baden-Württemberg entlasten Jungmeister und fördern den Weg in die Selbstständigkeit.
In der Region setzen 27 neue Handwerksbetriebe ein starkes Zeichen für exzellente Ausbildung und wurden mit dem Qualitätssiegel „TOP-Ausbilder“ der Handwerkskammer Ulm ausgezeichnet.
103 junge Handwerkerinnen und Handwerker im Gebiet der Handwerkskammer Ulm werden derzeit durch die Begabtenförderung des Bundes unterstützt – allein 35 davon kamen Anfang dieses Jahres neu dazu!
Im vergangenen Jahr haben sich im Gebiet der Handwerkskammer Ulm 2.786 Jugendliche für eine Ausbildung in einem von über 130 Handwerksberufen entschieden. Die Ausbildungszahlen sind damit im Vergleich zum Jahresende 2023 um rund zwei Prozent gestiegen.
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