klimatechnisch vorbildlicher Bau STORZ eröffnet neues Niederlassungsgebäude in Inzigkofen

STORZ eröffnet neues Niederlassungsgebäude in Inzigkofen
STORZ bekennt sich mit diesem Neubau zum Standort Inzigkofen – Georg Graf Kesselstatt, Susanne Gräfin Kesselstatt (beide geschäftsführende Gesellschafter), Niederlassungleiter Jochen Barany und der Inzigkofener Bürgermeister Bernd Gombold (v.l.). (Bild: STORZ)
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Redaktion

Das Tuttlinger Verkehrswegebau-Unternehmen STORZ hat den Neubau seiner Niederlassung Sigmaringen mit Sitz in Inzigkofen nun offiziell eröffnet.

Zusammen mit dem Inzigkofener Bürgermeister Bernd Gombold feierten rund 100 Gäste und Firmenangehörige dieses moderne Gebäude, dessen Erbauer auf das Wohlbefinden der Mitarbeiten, auch Nachhaltigkeit und auf Klimafreundlichkeit besonderen Wert legten. Die Unternehmensleitung betonte, dass diese Millionen-Investition außerdem ein deutliches und langfristiges Bekenntnis zum Standort Inzigkofen sei.

„Das mit Abstand schönste Bürogebäude in der gesamten STORZ-Unternehmensgruppe“ – so bezeichnete der geschäftsführende Gesellschafter Georg Graf Kesselstatt diesen Neubau im Gewerbegebiet Buwiesen in Inzigkofen. Er sei ein klares Bekenntnis zu diesem Standort, an dem STORZ bereits seit 1983 vertreten sei. Das Gebäude zeichne sich durch hohe Klimafreundlichkeit aus, die mit modernsten Bautechniken erreicht worden sei. Graf Kesselstatt dankte in diesem Zusammenhang insbesondere dem Büro Herzberg-Ingenieure aus Orsingen-Nenzingen: „Wir sind begeistert von diesem Bau. Er soll als Vorbild dienen für zukünftige Verwaltungsgebäude unsere Unternehmensgruppe.“

Als Gemeindeoberhaupt freute sich der Inzigkofener Bürgermeister Bernd Gombold über diese Investition. „Hiermit sind Abwanderungsgerüchte endgültig verstummt. Sie bekennen sich zu Inzigkofen und setzen mit diesem neuen Niederlassungsgebäude Maßstäbe“, sagte er. Mit fast 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sei Storz der zweitgrößte Arbeitgeber in der Gemeinde: „Ihr Unternehmen hat für uns hohe Bedeutung.“

STORZ-Niederlassungsleiter Jochen Barany ließ den langen Weg zum Neubau Revue passieren. Seine Kolleginnen und Kollegen hätten dem alten Firmengebäude durchaus nachgetrauert, da sich mit ihm doch viele Erinnerungen verknüpften. Jetzt aber seien sie alle Feuer und Flamme für diesen ansprechenden Neubau, welcher neue Arbeitsformen ermögliche: „Hier lässt sich New Work leben“, sagte er. Barany dankte neben den Erbauern insbesondere Susanne Gräfin Kesselstatt für ihr persönliches Engagement bei der Gestaltung des Gebäudes.

Modernste Maßstäbe in der Arbeitswelt zu setzen lag Gräfin Kesselstatt und Projektleiter Stephan Herzberg am Herzen. „Unsere Kolleginnen und Kollegen verbringen hier einen Großteil ihres Tages. Deshalb sollen sich in diesem Gebäude auch wohlfühlen“, so die STORZ-Chefin.

Die Fassade des Neubaus gliedert sich in zwei horizontale Beton-Bänder und zahlreiche vertikale Verkleidungen. Im Inneren trifft der Besucher auf eine helle und luftige Umgebung, geprägt durch viel Glas und Licht. „Diese Transparenz ist ein ganz wichtiges Signal“, erläutert Gräfin Kesselstatt. „Sie steht für Offenheit, Kommunikation, Teamwork. Es ist eine Botschaft und eine Chance für alle Kolleginnen und Kollegen, neue Formen der Zusammenarbeit leben zu können.“ Ein Coworking-Space, eine Cafeteria und eine große Terrasse ermöglichen und fördern den persönlichen Austausch.

Mit seiner besonderen Ästhetik setzt der Neubau der STORZ-Niederlassung in Inzigkofen allemal ein Statement. Gräfin Kesselstatt: „Wir haben hier ganz bewusst viel Beton verbaut und machen diesen auch sichtbar. Dieses Haus ist insofern ein Bekenntnis zu den mineralischen Baustoffen, die wir bei STORZ produzieren und verwenden.“

Gleichzeitig zeichnet sich das Gebäude durch hohe Energieeffizienz und Klimafreundlichkeit aus. Seinen Wärmebedarf deckt es über eine Geothermie-Anlage. Fünf Erdwärme-Sonden reichen jeweils 100 m tief. Wärmepumpen heben die gewonnene thermische Energie auf ein höheres Temperaturniveau. Heiz- und Kühldecken im ganzen Gebäude sorgen auf den gut 700 m2 für die gewünschte Temperatur. Die benötigte elektrische Energie liefert eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. Stephan Herzberg: „Was den Wärmebedarf angeht, ist dieses Gebäude klimaneutral.“ Hinzu kämen dezentrale Lüftungen in jedem Büro. Sie sorgten für frische Luft und Sauerstoff. Fenster müssten nicht mehr geöffnet werden, und eine Klimaanlage sei nicht nötig.

(Pressemitteilung: STORZ)