Sportverbände kritisieren den Angriff Russlands

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Freier Redakteur
Der Angriff Russlands auf die Ukraine hat auch die Welt des Sports erschüttert. So hat z. B. die UEFA Sankt Petersburg das Finale der Fußball-Champions-League wie erwartet entzogen. Das Spiel soll nun im Stade de France in Saint-Denis bei Paris stattfinden.
Beim Fußball-Zweitligisten Schalke bröckelt nach dem russischen Angriff auf die Ukraine die Verbindung zur Firma Gazprom. S04 nimmt den Hauptsponsor von den Trikots. Zudem hat der Gazprom-Vertreter im Aufsichtsrat sein Mandat niedergelegt. Eine starke Reaktion kommt vom DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund). Zusammen mit dem Deutschen Behindertensportverband (DBS) wurde in einem Statement der Angriff Russlands auf die Ukraine auf das Schärfste verurteilt.
Russland hat den Olympische Frieden gebrochen
In der Erklärung heißt es: „Kurz vor Beginn der Paralympischen Spiele hat Russland einmal mehr den Olympischen Frieden gebrochen. Der Deutsche Olympische Sportbund und der Deutsche Behindertensportverband verurteilen den Angriff Russlands auf die Ukraine auf das Schärfste. Wir fordern Russland auf, die kriegerischen Handlungen einzustellen und empfehlen unseren Mitgliedsorganisationen, die Teilnahme an Wettkämpfen und Trainingsmaßnahmen in Russland und den Kriegsgebieten auszusetzen.“
Am Wochenende Schweigeminute bei Spielen und Wettkämpfen
Wie Felix Wolf, Referent Verbandskommunikation beim DOSB, mitteilte, wurde den 90.000 Sportvereinen empfohlen, als Zeichen der Anteilnahme und Solidarität mit den Opfern des Krieges in der Ukraine und als Protest gegen die russische Invasion sowie den damit verbundenen Bruch des Völkerrechts eine Schweigeminute im Rahmen der Wettspiele und Wettkämpfe an diesem Wochenende durchzuführen. „Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Wir haben uns wohl alle nicht vorstellen können, dass ein Konflikt in Europa nach den Erfahrungen der Geschichte nochmal so eskalieren könnte. Daher wollen wir ein gemeinsames Signal des Breiten- und Spitzensports in Deutschland aussenden und im wahrsten Sinne des Wortes zusammenstehen. Gewalt und Krieg dürfen keinen Platz haben“, erklärte DOSB-Präsident Thomas Weikert.
IOC und IPC entscheiden über Komplettausschluss russischer Sportler
Wolf wies auch darauf hin, dass mögliche, weitere Schritte mit den nationalen und internationalen Partnern diskutiert und abgestimmt werden. „Ein kompletter Ausschluss russischer Sportler*innen von Wettkämpfen oder russischer Funktionäre aus Verbänden wäre jedoch letztendlich eine Entscheidung der jeweiligen Verbände – also im Zweifel der Internationalen Verbände, des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) oder des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC)“, so die Erklärung des DOSB.
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Was bedeutet das?Transparenz
- Erstmals veröffentlicht
- 26.02.2022, 14:58 Uhr



