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Mühsamer Auswärtserfolg VfB Friedrichshafen kämpft sich zum 3:1-Sieg in Berlin

Der VfB Friedrichshafen hat sich beim VCO Berlin nach einem schwachen Start mit 3:1 durchgesetzt. Mit dem Auswärtssieg sichern sich die Häfler drei Punkte und Tabellenplatz zwei.

Lesezeit 3 Minuten
Mehrere Volleyballspieler des VfB Friedrichshafen stehen in weißen Trikots und einem schwarz-orangen Trikot am Netz.
Die Volleyballer des VfB Friedrichshafen mussten beim VCO Berlin kämpfen, sicherten sich am Ende aber einen 3:1-Auswärtssieg. (Bild: Arvid Kinder)

Mit einer veränderten Startaufstellung ging der VfB Friedrichshafen am Dienstagabend in die Begegnung mit dem VCO Berlin. Trainer Adam Swaczyna setzte im Sportforum in Hohenschönhausen unter anderem auf Rubén Lorente im Zuspiel und Parker Van Buren auf der Diagonalposition. Doch die Häfler fanden zunächst kaum ins Spiel und mussten den ersten Satz abgeben.

Nach einer Leistungssteigerung drehte Friedrichshafen die Partie und sicherte sich mit dem 3:1-Erfolg alle drei Punkte. Damit stand die Mannschaft nach dem ersten Berlin-Auftritt auf dem zweiten Tabellenplatz.

„Wir sind schon auch froh, dass wir das Spiel hinter uns gebracht haben. Uns hat der Fokus gefehlt, morgen müssen wir das besser machen“, erklärte Oskar Berg Mikkelsen nach der Partie.

VfB Friedrichshafen verliert den ersten Satz

Neben Lorente und Van Buren standen zunächst Sam Flowerday und Jonas Van Huizen im Außenangriff. Alexis Wilson und Oskar Berg Mikkelsen bildeten den Mittelblock, während Lucas Huckle als Libero zum Einsatz kam.

Die Partie begann ausgeglichen. Jonas Van Huizen erzielte beim 4:3 den ersten eigenen Angriffspunkt der Häfler. Anschließend geriet der VfB jedoch zunehmend ins Hintertreffen. Beim Stand von 8:11 nahm Swaczyna seine erste Auszeit, konnte den Lauf der Berliner damit aber nicht stoppen.

Auch die Einwechslung von Simon Kohn für Sam Flowerday brachte zunächst keine entscheidende Verbesserung. Beim 10:16 folgte bereits die zweite Auszeit. Joris Berkhout gelang später ein Ass zum 12:17, Pierre Toledo verkürzte auf 17:21 und Stefan Kokeza erzielte das 19:23. Dennoch ging der erste Satz verdient an den VCO Berlin.

Häfler gleichen nach engem zweiten Satz aus

Auch im zweiten Durchgang tat sich Friedrichshafen zunächst schwer. Alexis Wilson sorgte mit einem schnellen Angriff für das 3:3, doch die Berliner blieben zunächst vorne. Beim 9:11 reagierte Swaczyna erneut mit einer Auszeit.

Diesmal zeigte die Maßnahme Wirkung. Pierre Toledo erzielte ein Ass und brachte den VfB mit 12:11 in Führung. Wenig später erhöhte der Franzose auf 14:12. Die Häfler agierten nun stabiler, während der VCO weiterhin großen Widerstand leistete.

Gustavo Maciel punktete per Ass zum 16:13, Toledo stellte später auf 21:19. Nach einem Block von Maciel zum 22:20 gelang den Gastgebern erneut der Ausgleich. In der entscheidenden Phase brachte Simon Kohn Friedrichshafen wieder in Führung. Ein Fehler der Berliner bescherte dem VfB schließlich den Satzausgleich.

Simon Kohn bringt den VfB auf die Siegerstraße

Im dritten Satz übernahm Friedrichshafen zunehmend die Kontrolle. Nach einem frühen Ausgleich durch Pierre Toledo punktete Simon Kohn mit einem Angriff entlang der Linie. Anschließend gelang ihm ein Ass zum 6:5.

Mit einer starken Aufschlagserie setzte Kohn die Gastgeber weiter unter Druck. Beim 9:5 nahm Berlin eine Auszeit. Der VfB spielte nun deutlich konzentrierter und baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus.

Joris Berkhout setzte Kohn mit einem Angriff aus dem Hinterfeld in Szene, auch Jonas Van Huizen überzeugte im Angriff. Toledo blockte zum 14:7, Stefan Kokeza beendete einen langen Ballwechsel zum 17:9. Den Schlusspunkt setzte Van Huizen mit einem weiteren Hinterfeldangriff zum 25:17.

VCO Berlin macht es im vierten Satz spannend

Im vierten Durchgang wollte Friedrichshafen die Partie möglichst schnell entscheiden. Zunächst blieb es eng, ehe sich die Häfler durch starke Blockaktionen von Stefan Kokeza und erfolgreiche Angriffe von Simon Kohn absetzen konnten.

Ein Ass von Joris Berkhout zum 18:13 zwang die Berliner zur Auszeit. Anschließend punktete Pierre Toledo zweimal, woraufhin die Gastgeber erneut eine Unterbrechung nahmen.

Doch der VCO gab sich nicht geschlagen und verkürzte auf 21:18. Swaczyna reagierte mit einer Auszeit, während seine Mannschaft zunehmend unter Druck geriet. Gustavo Maciel sorgte mit dem Punkt zum 22:20 für etwas Entlastung.

Am Ende verwandelte Pierre Toledo den schwierigen Matchball zum 25:23. Damit stand der 3:1-Erfolg fest. Als wertvollster Spieler der Partie wurde Simon Kohn ausgezeichnet.

Nächste Herausforderung gegen die BR Volleys

Viel Zeit zur Erholung bleibt dem VfB Friedrichshafen nicht. Bereits am Mittwoch (4. November) steht in Berlin die nächste Begegnung an. In der Max-Schmeling-Halle treffen die Häfler auf die BR Volleys.

Nach dem durchwachsenen Auftritt gegen den VCO wird die Mannschaft eine Leistungssteigerung benötigen, um auch im nächsten Spiel erfolgreich zu sein.

(Quelle: VfB Friedrichshafen)

Schlagwörter

Transparenz

Erstmals veröffentlicht
04.11.2026, 09:03 Uhr

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