Der VfB Friedrichshafen hat sich beim Ligacup in Hildesheim den dritten Platz gesichert. Gegen die SVG Lüneburg gelang nach knapp drei Stunden ein umkämpfter 3:2-Sieg.
Mit 21:25, 26:24, 22:25, 29:27 und 15:13 setzte sich der VfB Friedrichshafen im letzten Spiel des Ligacups gegen die SVG Lüneburg durch. Die Häfler mussten dabei zweimal einen Satzrückstand ausgleichen, ehe sie im Tie-Break den Sieg perfekt machten.
„Es war richtig geil. Das ist so ein cooles Gefühl, so aus der Vorbereitung rauszugehen. Ich glaube das hat man gemerkt“, sagte Libero Lucas Huckle nach der Partie.
Lüneburg erwischt den besseren Start
Trainer Adam Swaczyna veränderte seine Aufstellung für das dritte und letzte Turnierspiel erneut. Simon Kohn und Jonas Van Huizen begannen auf Außen, Parker Van Buren erhielt auf der Diagonalposition den Vorzug vor Pierre Toledo. Joris Berkhout übernahm zunächst das Zuspiel, Lucas Huckle spielte als Libero. Im Mittelblock gab Oskar Berg Mikkelsen an der Seite von Stefan Kokeza sein Ligacup-Debüt.
In der Sparkassen-Arena fand Lüneburg zunächst besser ins Spiel. Die SVG setzte Friedrichshafen mit druckvollen Aufschlägen unter Druck und führte früh mit 7:3. Swaczyna reagierte mit einer Auszeit.
Anschließend kämpfte sich der VfB zurück. Kokeza punktete mit einem Schnellangriff und einem Ass, Berg Mikkelsen verkürzte per Block auf 9:11. Wenig später gelang den Häflern der Ausgleich. Lüneburg setzte sich jedoch erneut ab und entschied den ersten Satz mit 25:21 für sich.
Auch im zweiten Durchgang geriet Friedrichshafen früh in Rückstand. Beim Stand von 5:10 nahm Swaczyna erneut eine Auszeit. Simon Kohn und Parker Van Buren verkürzten später auf 14:17, ehe Kokeza mit einem Ass den nächsten Punkt erzielte.
Durch weitere erfolgreiche Aktionen von Berg Mikkelsen und Van Buren kam der VfB bis auf einen Punkt heran. Kokeza sorgte schließlich mit einem Block für den Ausgleich und wehrte später auch einen Satzball der Lüneburger ab. Den entscheidenden Punkt zum 26:24 erzielte Simon Kohn mit einem Block gegen Enlund.
VfB Friedrichshafen kämpft sich erneut zurück
Im dritten Satz standen Rubén Lorente und Sam Flowerday auf der Diagonalposition auf dem Feld. Friedrichshafen hielt die Partie nun ausgeglichener. Kohn punktete unter anderem mit einem Ass zum 3:3 und einem Block zum 9:9.
Auch längere Ballwechsel entschieden die Häfler zunehmend für sich. Jonas Van Huizen brachte seine Mannschaft zwischenzeitlich in Führung. Lüneburg übernahm jedoch erneut die Kontrolle. Trotz eines Asses von Kohn zum 19:20 und des anschließenden Ausgleichs durch Flowerday ging der Durchgang mit 25:22 an die SVG.
Damit stand Friedrichshafen im vierten Satz unter Druck. Zwei Blocks von Berg Mikkelsen brachten den VfB wieder ins Spiel, Kohn sorgte mit einem erfolgreichen Aufschlag für die 10:9-Führung.
Der Außenangreifer erzielte später vier Friedrichshafener Punkte in Folge und stellte auf 19:17. Flowerday punktete zum 23:21, ehe Van Huizen mit einem Ass drei Satzbälle für die Häfler erspielte.
Lüneburg wehrte diese jedoch ab und glich aus. In der Verlängerung behielt Friedrichshafen die Nerven. Flowerday erarbeitete einen weiteren Satzball, den Berg Mikkelsen mit einem Block zum 29:27 verwandelte.
Entscheidung fällt im Tie-Break
Im fünften Satz erwischte der VfB den besseren Start. Kohn servierte ein Ass zum 2:0, Van Huizen legte mit einem Angriff nach. Flowerday baute die Führung mit einem weiteren Ass auf 7:2 aus und zwang Lüneburg zur Auszeit.
Beim Seitenwechsel lag Friedrichshafen mit 8:3 vorne. Kohn punktete anschließend zweimal zum 11:6 und erhöhte später mit einem Angriff auf 13:7.
Doch Lüneburg gab sich nicht geschlagen und verkürzte den Rückstand noch einmal. Am Ende behielten die Häfler die Oberhand: Van Huizen schlug den gegnerischen Block an und sicherte mit dem entscheidenden Punkt zum 15:13 den Sieg.
Nach drei Spielen beim Ligacup in Hildesheim beendete der VfB Friedrichshafen das Turnier damit auf dem dritten Platz.
(Quelle: VFB FRIEDRICHSHAFEN VOLLEYBALL GMBH)