Torreiches Duell mit Folgen Towerstars verlieren 5:7 gegen Rosenheim in Ravensburg
Die Ravensburg Towerstars haben gegen Rosenheim mit 5:7 verloren. Trotz einer Aufholjagd blieb der Ausgleich aus, zudem musste Simon Schütz ins Krankenhaus.

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Drei Treffer innerhalb von nur 53 Sekunden und eine Aufholjagd, die beinahe noch zum Ausgleich geführt hätte: Die Partie zwischen den Ravensburg Towerstars und den Starbulls Rosenheim bot den 2.593 Zuschauern in der CHG Arena zahlreiche Tore und wechselnde Spielphasen. Am Ende mussten sich die Gastgeber mit 5:7 geschlagen geben und gingen ohne Punkte in die Länderspielpause.
Personell mussten die Towerstars erneut auf die verletzten Topstürmer Mark Rassell und Odeen Tufto verzichten. Auch Verteidiger Florin Ketterer fällt weiterhin aus. Dafür stand Nicolas Schindler vom Kooperationspartner Ingolstadt erstmals in dieser Saison im Ravensburger Aufgebot.
Rosenheim nutzt Ravensburger Fehler konsequent aus
Die Towerstars begannen selbstbewusst, gerieten jedoch bereits nach drei Minuten in Rückstand. Jordan Taupert brachte Rosenheim mit einem Schuss aus der Halbdistanz mit 1:0 in Führung. Obwohl sich die Ravensburger anschließend mehrere gute Möglichkeiten erspielten, erhöhten die Gäste durch Jordy Bellerive nach knapp zehn Minuten auf 2:0.
Nick Latta verkürzte wenig später nach einem gewonnenen Bully von Robbie Czarnik auf 1:2. Doch Rosenheim antwortete erneut: Taupert wurde vor dem Ravensburger Tor nicht ausreichend gedeckt und stellte mit seinem zweiten Treffer den 3:1-Pausenstand her.
Auch im zweiten Drittel nutzten die Gäste die Fehler der Towerstars. Lewis Zerter-Gossage erhöhte auf 4:1, nachdem Torhüter Ilya Sharipov bei seinem Schuss die Sicht versperrt gewesen war. Anschließend wechselte Ravensburg den Torhüter: Konrad Fiedler übernahm für Sharipov.
Fünf Tore in wenigen Minuten
Nur 39 Sekunden nach dem Rosenheimer Treffer verkürzte Simon Sezemsky mit einem Schuss von der blauen Linie auf 2:4. Doch die Antwort der Gäste folgte unmittelbar. Insgesamt fielen in dieser Phase drei Treffer innerhalb von nur 53 Sekunden, sodass Rosenheim wieder mit 5:2 führte.
Die Towerstars kämpften sich erneut zurück. In der 27. Minute traf Nikita Kessler nach einem Vorstoß über die linke Seite zum 3:5. Nur 47 Sekunden später brachte Thomas Reichel die Ravensburger mit seinem Treffer zum 4:5 wieder auf ein Tor heran.
Die Hoffnung auf den Ausgleich erhielt jedoch noch vor der zweiten Drittelpause einen weiteren Dämpfer. Nach einem Puckverlust an der gegnerischen blauen Linie nutzte Tomas Rubes einen Konter zum 6:4 für Rosenheim.
Towerstars drängen auf den Ausgleich
Im Schlussdrittel präsentierten sich die Ravensburger defensiv stabiler und erhöhten den Druck auf das Rosenheimer Tor. Nach knapp sechs Minuten verwertete Nick Latta einen Abpraller nach einem Schuss von Denis Pfaffengut zum 5:6.
Anschließend bestimmten die Towerstars über weite Strecken das Spielgeschehen. In der 51. Minute scheiterte Latta mit einem Schuss aus der Halbdistanz am rechten Pfosten. Drei Minuten später hatte Fabio Sarto den Ausgleich auf dem Schläger, doch Rosenheims Torhüter Christopher Kolarz parierte seinen Schuss aus fünf Metern mit der Beinschiene.
Die Gastgeber setzten ihre Angriffsbemühungen fort, konnten die Rosenheimer Defensive jedoch nicht mehr überwinden. 71 Sekunden vor Schluss verließ Torhüter Konrad Fiedler zugunsten eines sechsten Feldspielers das Eis. Die erhofften Torchancen blieben allerdings aus.
29 Sekunden vor Spielende traf Lewis Zerter-Gossage ins leere Ravensburger Tor zum 7:5-Endstand. Es war sein dritter Treffer der Partie.
Trainer Pennerborn kritisiert zu viele Fehler
Trotz der Niederlage zeigte sich Towerstars-Trainer Johan Pennerborn mit der kämpferischen Einstellung seiner Mannschaft zufrieden. Gleichzeitig bemängelte er die zahlreichen Fehler in der Defensive.
„Den Kampf kann man den Jungs sicher nicht absprechen. Aber wir haben uns zu viele Fehler geleistet und Gegentore kassiert. So kannst du leider nicht gewinnen“, erklärte Pennerborn nach der Partie.
Simon Schütz muss ins Krankenhaus
Überschattet wurde die Begegnung von einer Verletzung des Ravensburger Verteidigers Simon Schütz. Er wurde zunächst von einem Puck und anschließend von einem gegnerischen Schläger im Nacken getroffen.
Schütz musste das Eis verlassen und wurde zur Untersuchung in die Oberschwabenklinik gebracht. Wie schwer seine Verletzung ist, war am Sonntagabend noch nicht bekannt.
Für die Towerstars beginnt nun die knapp elftägige Länderspielpause in der DEL2. Die Spieler erhalten während dieser Zeit eine Woche Urlaub.
(Quelle: EVR Towerstars GmbH)
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Was bedeutet das?Transparenz
- Erstmals veröffentlicht
- 02.11.2026, 09:07 Uhr





