Fehlstart entscheidet Partie Towerstars verlieren mit 2:5 in Dresden

Towerstars verlieren mit 2:5 in Dresden
vielversprechendes3:1 durch Matthew Struthers (Bild: F. Enderle)
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Die Ravensburg Towerstars verlieren am Sonntagabend mit 2:5 bei den Dresdner Eislöwen. Bereits nach knapp fünf Minuten liegen die Oberschwaben mit drei Toren zurück.

Erneut mussten die Towerstars auf den angeschlagenen Verteidiger Florin Ketterer verzichten. Damit lief vor 3.728 Zuschauern in der Dresdner JOYNEXT Arena dieselbe Mannschaft auf wie am Freitag.

Noch nicht einmal eine Minute war gespielt, als Denis Pfaffengut aus dem Hintergrund einen Schlagschuss auf das kurzzeitig leere Tor der Eislöwen abgab. Im direkten Gegenzug folgte jedoch der erste Rückschlag: Ex-Towerstars-Verteidiger Oliver Granz brach auf halbrechter Seite durch und überwand Keeper Ilya Sharipov mit einem platzierten Schuss ins linke Kreuzeck.

Nach dreieinhalb Minuten erhöhte mit Alec Ahlroth ein weiterer ehemaliger Towerstars-Spieler auf 2:0. Nicht einmal zwei Minuten später wurde ein Schuss von Tyler Spink noch abgefälscht und landete zum 3:0 im Tor. Trainer Johan Pennerborn bezeichnete die Verunsicherung seiner Mannschaft in der Anfangsphase später als „Katastrophe“.

Struthers verkürzt in doppelter Überzahl

Nach einer Auszeit und einem Torhüterwechsel kam mehr Ruhe ins Spiel. Die Towerstars entwickelten zunehmend Druck in der Offensive, während Dresden trotz des Drei-Tore-Vorsprungs in der eigenen Zone nicht immer souverän wirkte.

In der 14. und 15. Minute mussten kurz hintereinander zwei Dresdner Spieler auf die Strafbank. Matthew Struthers nutzte die doppelte Überzahl bereits nach 13 Sekunden zum 3:1. In der verbleibenden Überzahl gelang den Towerstars trotz eines ansprechenden Powerplays kein weiterer Treffer. Mit diesem Spielstand ging es in die erste Pause.

Doppelschlag bringt Dresden auf 5:1

Im zweiten Spielabschnitt fanden die Ravensburger zunächst besser in die Partie. In der Rückwärtsbewegung agierten sie jedoch zu träge und waren in den Zweikämpfen zu weit von ihren Gegenspielern entfernt. In der 28. Minute verwertete Dane Fox bei einem schnellen Konter auf der rechten Seite seinen eigenen Nachschuss zum 4:1. Damit war auch Konrad Fiedler erstmals geschlagen.

Nur 23 Sekunden später erhöhte Tyler Spink auf 5:1. In der 31. Minute startete Odeen Tufto einen Alleingang. Dabei wurde das Tor kurzzeitig verschoben, der Nachschuss von Robbie Czarnik wurde dennoch als regulärer Treffer zum 5:2 gewertet.

Für Tufto war die Partie anschließend beendet. Nach einem Foul war er mit dem Bein voraus in den Torpfosten geprallt. Wenig später musste auch Verteidiger Philipp Mass nach einem hohen Stock blutend vom Eis.

Keine weitere Aufholjagd der Towerstars

Um noch einmal in Reichweite zu kommen, hätten die Towerstars einen schnellen weiteren Anschlusstreffer benötigt. Gegen die nun tiefer stehenden Eislöwen fehlte jedoch der offensive Druck. Auf beiden Seiten fiel kein weiteres Tor.

„Wir haben leider einen schwer enttäuschenden Abend hingelegt. Wir waren nach den Erfahrungen vom Testspiel vor zwei Wochen vorgewarnt und sind denselben Problemen erlegen. Das Spiel war für uns schon nach fünf Minuten vorbei“, sagte Trainer Johan Pennerborn nach der Partie.

Nach der Heimniederlage gegen Düsseldorf blieben die Ravensburg Towerstars damit auch am Sonntagabend ohne Punkte.

(Quelle: EVR Towerstars GmbH)