Führung verspielt im Schlussdrittel Ravensburg Towerstars verlieren mit 3:4 in Weiden

Ravensburg Towerstars verlieren mit 3:4 in Weiden
Die Ravensburg Towerstars mussten sich trotz einer zwischenzeitlichen Führung bei den Blue Devils Weiden mit 3:4 geschlagen geben. (Bild: EVR Towerstars GmbH)
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Die Ravensburg Towerstars mussten sich am Sonntagabend den Blue Devils Weiden mit 3:4 geschlagen geben. Trotz einer Aufholjagd und zwischenzeitlicher Führung blieben sie ohne Punkte.

Im Auswärtsspiel in der Hans-Schröpf-Arena fanden die Ravensburger zunächst nur schwer in die Partie. Die Gastgeber, die erstmals in dieser Hauptrunde wieder von ihrem zuletzt erkrankten Cheftrainer Dave Matsos betreut wurden, setzten die Towerstars früh unter Druck. Torhüter Konrad Fiedler war mehrfach gefordert und verhinderte einen frühen Rückstand.

Besonders ab der 9. Minute gerieten die Oberschwaben unter Druck, als Robbie Czarnik wegen eines hohen Stocks mit Verletzungsfolge eine vierminütige Strafzeit erhielt. Zwar stabilisierte sich die Ravensburger Defensive anschließend, offensiv blieben gefährliche Aktionen jedoch selten. Erst in der 18. Minute erspielten sich die Towerstars während einer Überzahl bessere Möglichkeiten, konnten diese aber nicht nutzen. So ging es torlos in die erste Pause.

Weiden geht mit zwei Toren in Führung

Auch im zweiten Drittel erwischten die Blue Devils den besseren Start. Eine weitere Überzahlsituation der Towerstars in der 26. Minute blieb ohne Torerfolg. Kurz nachdem Weiden wieder vollzählig war, setzte sich Charlie Jahnke auf der halbrechten Seite durch und traf zur 1:0-Führung ins rechte Eck.

Nur wenig später erhöhten die Gastgeber auf 2:0. Brayden Tracey verwertete eine Vorlage von Jordon Knackstedt, der hinter dem Ravensburger Tor bei seiner Passabgabe nicht entscheidend gestört worden war.

Nach dem anschließenden Powerbreak fanden die Towerstars besser ins Spiel. In der 34. Minute schloss Nick Latta einen schnellen Gegenangriff zum 2:1 ab. Mit diesem Spielstand ging es in die zweite Drittelpause.

Towerstars drehen das Spiel im Schlussdrittel

Der letzte Abschnitt begann erneut mit guten Möglichkeiten für Weiden. Bereits nach 20 Sekunden musste Konrad Fiedler einen gefährlichen Abschluss entschärfen. Auch bei weiteren Angriffen der Gastgeber war der Ravensburger Torhüter zur Stelle.

Mit zunehmender Spieldauer übernahmen die Towerstars jedoch mehr Initiative. In der 46. Minute erzielte Simon Sezemsky mit einem Schuss aus der Halbdistanz den 2:2-Ausgleich.

Anschließend erhöhten die Ravensburger das Tempo und profitierten von zwei Strafzeiten gegen Weiden. Nachdem ein Klärungsversuch über das Plexiglas geflogen war, konnten die Towerstars für eine Minute und 20 Sekunden mit zwei Spielern mehr agieren. Robbie Czarnik nutzte die doppelte Überzahl und brachte seine Mannschaft erstmals mit 3:2 in Führung.

Videobeweis verhindert vierten Ravensburger Treffer

In der 53. Minute schien die Partie endgültig zugunsten der Towerstars zu kippen. Matt Fonteyne hatte einen Schuss von der blauen Linie ins Tor abgefälscht. Die Gastgeber reklamierten jedoch eine regelwidrige Puckberührung mit hohem Stock.

Nach längerer Videoüberprüfung entschieden die Schiedsrichter, den Treffer zurückzunehmen. Fonteynes Schläger hatte sich beim Kontakt mit dem Puck oberhalb der gedachten Verlängerung der Torlatte befunden.

Statt einer möglichen Zwei-Tore-Führung mussten die Towerstars ihren knappen Vorsprung verteidigen. In der 55. Minute gelang Brayden Tracey aus kurzer Distanz der 3:3-Ausgleich.

Nur 198 Sekunden später folgte der nächste Rückschlag. Maximilian Brunner leitete über die linke Seite einen Gegenangriff ein und spielte den Puck in den Slot. Von dort wurde die Scheibe durch den Schlittschuh des ehemaligen Ravensburger Stürmers Alex-Olivier Voyer zum 4:3 für Weiden ins Tor gelenkt.

Towerstars rutschen auf Tabellenplatz acht

In den verbleibenden zweieinhalb Minuten versuchten die Ravensburger noch einmal, den Ausgleich zu erzwingen. Auch die Herausnahme von Torhüter Konrad Fiedler zugunsten eines sechsten Feldspielers brachte jedoch keinen weiteren Treffer.

Trainer Johan Pennerborn zeigte sich nach der Niederlage entsprechend enttäuscht. „Wieder einmal muss ein Trainer seine Mannschaft darauf hinweisen, dass ein Eishockeyspiel nun mal 60 Minuten dauert“, sagte der Coach nach der Partie.

Damit beendeten die Ravensburg Towerstars das Wochenende mit lediglich zwei Punkten und stehen nun auf dem achten Tabellenplatz.

(Quelle: EVR Towerstars GmbH)

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