Die Juraschule in Gosheim wurde am 6. Dezember offiziell als Naturpark-Schule ausgezeichnet und ist damit die höchstgelegene Naturpark-Schule im Naturpark Obere Donau.
Bei der Zertifizierungsfeier überreichte der Vorstand des Naturparks, Landrat Stefan Bär, stellvertretend für den Verband Deutscher Naturparke (VDN e.V.) offiziell die Urkunde an die Schulleiterin Svenja Lehmann. Es freute ihn, dass es nun auch eine Naturpark-Schule im Landkreis Tuttlingen gibt und er betonte die Wichtigkeit der Bildungsarbeit für eine nachhaltige Entwicklung, die im Rahmen des Projekts Naturpark-Schule, umgesetzt werden kann.
Für die Auszeichnung veranstaltete die Schule in der Jurahalle eine Feier mit buntem Programm. Gosheims Bürgermeister André Kielack begrüßte die Kinder, Lehrkräfte, Elternvertreter und das Naturparkteam. Teil des Programms waren außerdem Gedichte und Lieder, die die Klassen vortrugen. In einem Quiz traten die Schulkinder gegen Landrat, Bürgermeister, Schulrat und Bürgermeister Stellvertreter an und zeigten, was sie alles bereits über den Naturpark gelernt haben.
Gewonnen haben natürlich die Kinder! Bürgermeister Kielack versprach, mit den Schulkindern ein Insektenhotel für das Schulgelände zu bauen und Landrat Bär wird bei einer Aktion im Schulgarten tatkräftig unterstützen. Nach der Zertifizierung bescherte der Nikolaus dem Datum entsprechend den Schulkindern auch noch einen Besuch.
Die Juraschule hat sich im vergangenen Jahr auf den Weg gemacht, Naturpark-Schule zu werden. Dafür wurden Beschlüsse des Gemeinderats, der Schul- und Gesamtlehrerkonferenz eingeholt und eine Kooperationsvereinbarung mit dem Naturpark Obere Donau unterzeichnet. Die Lehrkräfte bildeten sich zum Naturpark fort und setzten die ersten „Naturpark“ – Unterrichtsmodule um. Diese fanden zum Teil im Klassenzimmer, auf dem Schulgelände oder draußen bei außerschulischen Partnern wie dem Albverein Kolbingen oder dem Freilichtmuseum in Neuhausen ob Eck statt.
Auf der Homepage der Juraschule können Interessierte weitere Informationen zur Konzeption sowie zu den Inhalten der jeweiligen Module nachlesen.
(Pressemitteilung: Landratsamt Tuttlingen)