Medizin der Zukunft Weltpremiere für neuen Hightech-OP von KARL STORZ

Weltpremiere für neuen Hightech-OP von KARL STORZ
vIn der Universitäts-Frauenklinik Tübingen wurde der neue Operationssaal OR1™ X Pro feierlich eingeweiht. An der Zeremonie nahmen unter anderem Professorin Sara Y. Brucker, Ärztliche Direktorin der Universitäts-Frauenklinik, sowie Stefan Ort, Chief Operating Officer von KARL STORZ, teil. (Bild: KARL STORZ)
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Am Universitätsklinikum Tübingen wurde erstmals weltweit der neue OR1™ X Pro installiert. Die hochmoderne OP-Technik soll Abläufe effizienter und digitaler machen.

Die Frauenklinik des Universitätsklinikums Tübingen arbeitet ab sofort mit der neuesten Operationssaal-Generation des Tuttlinger Medizintechnikunternehmens KARL STORZ. Mit der weltweit ersten Installation des neuen OR1™ X Pro setzt die Klinik auf digital vernetzte und zukunftssichere OP-Prozesse.

Bereits kurz nach der Übergabe wurden die ersten Eingriffe erfolgreich durchgeführt. Nach Angaben des Unternehmens zeigen sich sowohl das Klinikpersonal als auch das OP-Team hochzufrieden mit der neuen Technik.

Moderne Technik für effizientere Abläufe

Der neue Operationssaal kombiniert eine leistungsstarke 4K-Bildinfrastruktur mit einem ergonomisch optimierten Raumkonzept. Deckenmontierte Monitore ermöglichen eine hochauflösende Darstellung des Körperinneren. Zusätzlich sorgt ein in die Wand integrierter Bildschirm für schnellen Zugriff auf klinische Informationssysteme und die Steuerung der OP-Technik.

Auch die Benutzeroberfläche wurde modernisiert. Die vollständig integrierte Technik soll ruhigere und effizientere Arbeitsabläufe ermöglichen sowie Reinigungsprozesse vereinfachen. Nach Angaben von KARL STORZ verlief die Einweisung der Teams dank der intuitiven Benutzerführung unkompliziert.

Ein wesentlicher Faktor bei der Entwicklung sei die frühe Einbindung medizinischer Anwenderinnen und Anwender gewesen. Dadurch sei eine Lösung entstanden, die sich eng an den Anforderungen des Klinikalltags orientiere.

OP-Saal liefert Daten für KI-Systeme

Die neue Systemgeneration ermöglicht eine automatische Dokumentation und spätere Analyse von Eingriffen. Damit soll der OP-Saal künftig auch eine wichtige Grundlage für KI-gestützte Anwendungen schaffen.

Bereits eingesetzte KI-Modelle könnten mit den gewonnenen Daten weiter trainiert werden. Perspektivisch sollen zusätzliche KI-Systeme integriert werden, die Routinetätigkeiten automatisieren und OP-Teams entlasten.

Professorin Sara Y. Brucker, Ärztliche Direktorin der Universitäts-Frauenklinik, sagte: „Für uns stellt der neue OP-Saal einen echten Meilenstein dar. Die hochgradig integrierte und digital vernetzte Infrastruktur erleichtert unsere Arbeitsabläufe spürbar und unterstützt uns dabei, unsere Patientinnen effizient zu versorgen. Bereits nach den ersten Eingriffen in der neuen Umgebung zeigten sich deutlich die Vorteile des Systems.“

Auch Stefan Ort, Chief Operating Officer bei KARL STORZ, betonte die Bedeutung des Projekts: „Die Realisierung unseres OR1™ X Pro in Tübingen zeigt auf beeindruckende Weise, welches Potenzial moderne OP-Integration entfalten kann. Gemeinsam mit dem Team der Universitäts-Frauenklinik Tübingen ist es uns gelungen, eine Umgebung zu schaffen, die technologische Innovation mit klinischer Praxistauglichkeit verbindet. Besonders freut mich, dass die neuen digitalen Workflows direkt einen spürbaren Mehrwert für das gesamte OP-Team bieten.“

Weitere Hightech-OPs geplant

Die neue OR1™-Integrationsplattform soll offiziell ab Mitte Juni europaweit verfügbar sein. In Tübingen sammelt die Klinik bereits jetzt Erfahrungen mit dem System im laufenden Betrieb.

Nach Unternehmensangaben ist bereits ein weiterer hochmoderner OP-Saal in Berlin geplant. Dort sollen automatisierte klinische Workflows das OP-Personal zusätzlich entlasten.

Mit der neuen Technologie verfolgt KARL STORZ nach eigenen Angaben das Ziel, die Versorgung von Patientinnen und Patienten weltweit weiter zu verbessern.

(Quelle: KARL STORZ)