Anteil selbst erzeugter Energie soll steigen Gerd Hertle soll Geschäftsführer der Stadtwerke Tuttlingen werden

Gerd Hertle bringt umfassende Erfahrungen in der Energieversorgung mit.
Gerd Hertle bringt umfassende Erfahrungen in der Energieversorgung mit. (Bild: Stadt Tuttlingen)

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Gerd Hertle soll neuer Geschäftsführer der Stadtwerke Tuttlingen (SWT) werden. Gemeinsam mit Olaf Hummel soll er ab August an der Konsolidierung des städtischen Energieversorgers arbeiten. Nach einem Vorgespräch im SWT-Aufsichtsrat am Montag soll er in der Aufsichtsratssitzung im Juli auch offiziell gewählt werden.

„Diese Aufgabe reizt mich, es macht mir Spaß, ich freue mich darauf“, so Hertle mit Blick auf die Aufgabe bei den SWT. Und SWT-Aufsichtsratsvorsitzender OB Michael Beck betont: „Ich bin froh, dass wir einen erfahrenen Stadtwerke-Menschen gefunden haben, der in der Lage ist,  unseren kommunalen Energieversorger wieder in sichere Fahrwasser zu bringen.“

Hertle bringt umfassende Erfahrungen in der Energieversorgung mit: Zuletzt war er neun Jahr lang kaufmännischer Geschäftsführer der Stadtwerke Böblingen, frühere Stationen des Betriebswirts waren unter anderem bei den Stadtwerken Emmendingen, der EnBW und dem früheren Badenwerk.

Für die SWT hat sich Hertle mehrere Ziele vorgenommen: So will er zum einen die wirtschaftliche Basis des Unternehmens und die Unternehmensstruktur an aktuelle Herausforderungen anpassen, vor allem aber den Anteil der selbst produzierten Energie steigern. Regenerative Energien spielen hier ebenso eine Rolle wie eine stärkere Nutzung von Abwärme aus der Industrie. „Hier müssen wir ein für Tuttlingen ideales Erzeugungsportfolio entwickeln“, so Hertle.

Stark einbinden will er dabei die Mitarbeiterschaft. „Ich will die Mannschaft zusammen halten Perspektiven bieten und das Vertrauen der Leute gewinnen.“

(Pressemitteilung: Stadt Tuttlingen)