Dmitry Pershin ist neuer Oberarzt in Wangen

Neuer Oberarzt am Westallgäu-Klinikum Wangen ist Dmitry Pershin.
Neuer Oberarzt am Westallgäu-Klinikum Wangen ist Dmitry Pershin. (Bild: Oberschwabenklinik gGmbH)

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Dr. Dmitry Pershin ist neuer Oberarzt in der Frauenklinik am Westallgäu-Klinikum in Wangen. Der 43-Jährige gehört bereits seit 2019 zum Team von Chefarzt Dr. Elmar Mauch.

Dr. Dmitry Pershin wurde im russischen Nischni Nowgorod an der Wolga geboren und absolvierte dort sein Medizinstudium, in dessen Verlauf er auch als Pflegekraft in der Gynäkologie arbeitete. 2003 machte er seinen Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, danach arbeitete er als Assistenzarzt in einem städtischen Entbindungsheim, ehe er 2008 promovierte und schließlich für zehn Jahre zu einem großen regionalen Klinikverbund ging, wo er als Facharzt und später als Oberarzt arbeitete.

Parallel lehrte er an der medizinischen Universität in Nischni Nowgorod als Hochschulassistent und Privatdozent am Lehrstuhl für Gynäkologie und Geburtshilfe.

Im Jahre 2014 wechselten viele seiner früheren Kommilitonen nach Deutschland, und auch Pershin nahm Deutsch-Unterricht, um überzusiedeln. 2017 hospitierte er am Klinikum in Soest, sein Diplom wurde von der Deutschen Ärztekammer anerkannt, und nach dem bestandenen Fachsprachentest bekam er 2018 auch seine Approbation.

Dr. Pershin hatte schließlich die Wahl zwischen verschiedenen Kliniken und entschied sich schließlich für das Westallgäu-Klinikum, wo er zuvor auch hospitiert hatte. „Die Klinik hat mir gefallen, das Team hat mir gefallen, der Chefarzt hat mir gefallen und das Allgäu auch“, sagt Dr. Pershin.

Umgekehrt war auch Dr. Mauch von Dr. Pershin angetan, der somit Anfang 2019 in Wangen als Assistenzarzt seine Arbeit aufnahm und nun auch in Deutschland zum Oberarzt aufstieg.

Dr. Pershin, der in Sachen Medizin familiär vorgeprägt ist – seine Mutter arbeitete als Laborleiterin in einer Klinik, die Schwester und der Schwager sind Zahnärzte -, schwärmt von der deutschen Gesundheitsfürsorge: „Die soziale Unterstützung für die Menschen ist hier um Längen besser. Wer in den russischen Republiken arbeitslos ist, Rentner, behindert oder schwer krank, erhält so gut wie keine Hilfe. Wer dann allein ist, ohne Familie und ohne Unterstützung, der hat es unglaublich schwer. Hier ist das Leben sozialer.“

(Pressemitteilung: Oberschwabenklinik gGmbH)