TWS senkt Gaspreis – Grundversorgung wird ab 1. April günstiger

Eine Entlastung trotz höherer Mehrwertsteuer, gestiegenem CO2-Preis und Erhöhung bei den Netzentgelten.
Eine Entlastung trotz höherer Mehrwertsteuer, gestiegenem CO2-Preis und Erhöhung bei den Netzentgelten. (Bild: filmfoto // iStock / Getty Images Plus

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Gas wird günstiger bei der Technische Werke Schussental GmbH & Co. KG (TWS): Der Lokalversorger senkt zum 1. April 2024 seinen Arbeitspreis in der Grundversorgung um 4,65 Cent pro Kilowattstunde inklusive aller Abgaben und Steuern.

Damit liegen die Preise nun auch deutlich unterhalb der staatlichen Gaspreisbremse von 12 Cent pro Kilowattstunde, die zum Jahresende 2023 ausgelaufen ist. Robert Sommer, Bereichsleiter Markt bei der TWS, erklärt: „Die Lage am Beschaffungsmarkt hat sich etwas beruhigt. Wir können Gas wieder günstiger einkaufen, auch wenn das Preisniveau immer noch spürbar über dem der Vorkrisenjahre liegt.“

Durch die geringeren Beschaffungskosten sei es der TWS möglich, ihren Arbeitspreis in der Grundversorgung zu senken, obwohl Mehrwertsteuer, CO2-Preis und Netzentgelte steigen. Ab 1. April 2024 gilt wieder der ursprüngliche Mehrwertsteuersatz von 19 statt 7 Prozent. Und der CO2-Preis hat sich schon zum Jahreswechsel von 30 auf 45 Euro pro Tonne erhöht.

Die Kunden der TWS in der Gas-Grundversorgung heizen CO2-neutral. Da die Klimaneutralität durch einen Emissionsausgleich erreicht wird, zahlt der Lokalversorger dennoch den CO2-Preis für das Produkt. Die TWS gehört zu den ersten Gas-Grundversorgern in der Region, die ihre Preise senken.

Sonderprodukte profitieren ebenfalls

„Wir kalkulieren immer nah an der Marktentwicklung. Vorteile, die wir bei der Beschaffung erzielen, kommen direkt unseren Kunden zugute“, betont Robert Sommer. Das lässt sich auch daran erkennen, dass die TWS ihre Preise bei Neuverträgen und Sonderprodukten bereits nach unten angepasst hat. „Auch hier liegen wir unter den Preisen der staatlichen Preisbremse, die zu Ende Dezember ausgelaufen ist“, informiert Robert Sommer.

Langfristige Einkaufsstrategie schützt vor Preisspitzen

Die TWS kauft Gas langfristig in Tranchen ein, teilweise bis zu drei Jahre im Voraus. Das schützt Kunden vor starken Preissprüngen. „Durch diese Strategie haben wir unsere Verbraucher auch in den beiden vergangenen Jahren unter dem Durchschnittspreis beliefern können“, sagt Robert Sommer und fügt an: “Die Beschaffungspreise am Markt hatten sich 2022 und 2023 teilweise verzehnfacht, der Preisanstieg für unsere Kunden lag deutlich darunter.“

(Pressemitteilung: TWS)