Ravensburger Gemeinderat beschließt neue städtische Photovoltaik-Strategie

Neu ist, dass die PV-Anlagen auf städtischen Liegenschaften künftig von der TWS gepachtet werden.
Neu ist, dass die PV-Anlagen auf städtischen Liegenschaften künftig von der TWS gepachtet werden. (Bild: pixabay)

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Der Ausbau von Photovoltaik-Anlagen auf städtischen Gebäuden soll mehr Fahrt aufnehmen. Die im April im Technischen Ausschuss vorgestellte neue städtische PV-Strategie wurde vom Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen und auf den Weg gebracht. Das Gremium gab somit grünes Licht für den strategischen PV-Ausbau, der jetzt im Verbund mit den Technischen Werken Schussental (TWS) vorangebracht wird.

Neu ist, dass die PV-Anlagen auf städtischen Liegenschaften künftig von der TWS gepachtet werden. Außerdem soll überschüssiger Strom in einem Pool gesammelt und weiteren Gebäuden zur Nutzung bereitgestellt werden, anstatt wie bisher üblich verkauft zu werden. Eine neue zentrale Beschaffungsstelle für Strom bei der TWS ermöglicht diese Reduzierung des Strombezugs und der an der Börse zu beschaffenden Strommenge.

Die Zusammenarbeit mit den TWS hat auch den Vorzug, dass im Rahmen des Angebots „tws Energiedach“ von der Finanzierung über die Installation bis hin zur Betreuung von Anlagen der Stadt ein komplettes Paket geliefert wird.

Geplant sind aktuell weitere sieben Anlagen in der Größe der Sporthallenanlagen bei den Gymnasien, wo im Jahr 2022 bereits eine PV-Anlage installiert wurde und im Januar dieses Jahres in Betrieb ging. Auch Dachbelegungen auf sanierungsbedürftigen Dächern werden laut Sitzungsvorlage künftig in die Planung und Umsetzung mit einbezogen, um einen möglichst schnellen Ausbau zu forcieren.

Da die Kosten vom Umfang der installierten PV-Anlagen abhängen, kann die Stadt die Kosten zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beziffern.

(Pressemitteilung: Stadt Ravensburg)