Erhöhtes Flugaufkommen im Allgäu Blauer Falke: Gemeinsame Übung von THW, Bundeswehr und Bergwacht

Blauer Falke: Gemeinsame Übung von THW, Bundeswehr und Bergwacht
Im Rahmen der Übung werden Mannschaft und Material per Hubschrauber verlegt, um ein fiktives Krisenszenario zu bewältigen // Symbolbild. (Bild: picture alliance / CHROMORANGE | Michael Bihlmayer)

Damit im Ernstfall ein Rad ins andere greift führen der THW Ortsverband Lindenberg und die Heeresflieger der Bundeswehr am 22. und 23. Januar eine gemeinsame Übung im Westallgäu durch. Verkehrsbehinderungen sind dadurch möglich.

Die geplante Übung findet nur bei guter Witterung statt, heißt es in einer Pressemitteilung. Sowohl am Mittwoch als auch am Donnerstag wird durch die Übungsleitung der Bundeswehr in Absprache mit dem THW geprüft, ob die vorherrschende Wetterlage einen sicheren Flugbetrieb zulässt.

Erhöhtes Flugaufkommen rund um Lindenberg

Wenn die Sicherheit gewährleistet ist, wird am 22. und 23. Januar, zwischen 8 und 18 Uhr in der Region um Lindenberg bis hin zur Nagelfluhkette, zwischen dem Hochgrat und dem Hochhädrich, mit einem erhöhten Flugaufkommen zu rechnen sein. Mit dabei sind dasTransporthubschrauberregiment 30 der Bundeswehr, sechs weitere Ortsverbände des THW sowie die Bergwacht aus Oberstaufen.

Im Rahmen der Übung werden Mannschaft und Material per Hubschrauber verlegt, um ein fiktives Krisenszenario zu bewältigen. Die Übung baut auf den Erfahrungen und Erkenntnissen aus den vorangegangenen Übungen auf und legt den Fokus auf eine weitere Optimierung der zivil-militärischen Zusammenarbeit.

Verkehrsbehinderungen im Rahmen der Übung:

  • Sperrungen: Schreckenmanklitzer Straße und Ruppenmanklitzer Straße (kurzzeitig während Starts und Landungen) im Zeitraum 22. und 23. Januar von 9 bis 17 Uhr)  
  • Umleitung: Über Ruppenmanklitzer Straße, max. 5 Minuten Wartezeit während Starts und Landungen
  • Anliegerverkehr frei: Kurzzeitige Vollsperrungen während Starts und Landungen mit zusätzlicher Absicherung durch Posten
  • Weitere Hinweise: Geschwindigkeit im Übungsbereich auf 10 km/h reduziert

Sicherheitswarnung für Zuschauer:

Zur eigenen Sicherheit werden alle Zuschauer dringend gebeten, während der Übung einen ausreichenden Abstand zu den Einsatzorten und den Bewegungen der Hubschrauber einzuhalten. Der empfohlene Mindestabstand beträgt 150 Meter. Der Übungsbereich sowie die Flugzonen können potenziell gefährliche Situationen beinhalten, insbesondere bei Starts, Landungen und Materialverlegungen.

Besonders bei Flugbewegungen in Bodennähe, wie beim Starten und Landen, entstehen starke Luftströme und Verwirbelungen. Diese können dazu führen, dass sich Gegenstände lösen oder lose Objekte durch die Luft geschleudert werden. Ein ausreichender Abstand schützt Sie vor diesen Risiken und sorgt dafür, dass die Übung sicher und störungsfrei ablaufen kann. Bitte beachten Sie die Anweisungen der Einsatzkräfte, da Ihre Sicherheit für uns oberste Priorität hat.

Ausweichtermin: 12. und 13. März 2025.

(Quelle: Bundesanstalt Technisches Hilfswerk Ortsverband Lindenberg)