Vermisster 93-jähriger Segler tot aus dem Bodensee geborgen

Der vermisste Segler wurde von der Wasserschutzpolizei tot aus 60 Meter Tiefe geborgen.
Der vermisste Segler wurde von der Wasserschutzpolizei tot aus 60 Meter Tiefe geborgen. (Bild: picture alliance / Geisler-Fotopress | Robert Schmiegelt/Geisler-Fotopr)

Vor knapp zwei Wochen ging der Mann aus dem Bodenseekreis bei Lindau über Bord. Bisherige Suchen blieben erfolglos. Doch nun wurde der 93-Jährige tot geborgen.

Am 6. September hatten Zeugen bei der Lindauer Insel Schreie gehört und ein herrenloses Segelboot gefunden. Der 93-jährige Skipper ging zwischen Lindauer Insel und dem Rheindamm aus ungeklärter Ursache über Bord und wurde seitdem vermisst.

Bei mehreren Sucheinsätzen setzten die Einsatzkräfte auch auf besondere Unterstützung: Speziell ausgebildete Suchhunde waren in Booten auf dem See unterwegs. Auch Unterwasserdrohnen wurden eingesetzt.

Vermisster aus circa 60 Meter Tiefe geborgen

Durch weitere Ermittlungen konnte der genaue Unglücksort näher bestimmt werden. Die ausgemachte Stelle wurde anschließend Ende letzter Woche von der Wasserschutzpolizei Lindau und einer externen Fachfirma mit Sonargeräten überprüft. Auch speziell ausgebildete Suchhunde waren wieder im Einsatz.

Mittels eines Tauchroboters konnte der Vermisste schließlich am vergangenen Freitag in circa 60 Meter Wassertiefe geortet werden. Die Wasserschutzpolizei barg den Leichnam. Die Kriminalpolizei Lindau identifizierte den Vermissten als den verunglückten Segler. Die Ermittlungen durch die Polizei ergaben keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.

(Quelle: Polizeipräsidium Schwaben Süd/West)