Dr. Lina Seitzl (MdB, SPD) freut sich über gelungene erste Betriebs- und Personalräterunde

v.l.n.r. Markus Sonnenschein, Thomas Weisz, Christa Bartuschek, Christoph Götting, Lore Dizinger, Bernhard Grunewald, Lina Seitzl MdB, Klaus Schrodin, Winfried Schaden, Gabriele Wülfers.
v.l.n.r. Markus Sonnenschein, Thomas Weisz, Christa Bartuschek, Christoph Götting, Lore Dizinger, Bernhard Grunewald, Lina Seitzl MdB, Klaus Schrodin, Winfried Schaden, Gabriele Wülfers. (Bild: Wahlkreisbüro Dr. Lina Seitzl, MdB)

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Mit dem Auftakttreffen belebt SPD-Politikerin Seitzl den Kontakt zwischen der Arbeitnehmerschaft und Mandatsträger vor Ort. Man ist sich einig: Betriebsverfassung, Tarifpolitik und ihre lebendige Umsetzung durch Gewerkschaften sind unverzichtbare Bausteine einer funktionierenden Demokratie.

Am Freitag, 06. Oktober, lud die Konstanzer Bundestagsabgeordnete Dr. Lina Seitzl (SPD) Betriebs- und Personalräte der Region zu einem offenen Austausch in ihr Wahlkreisbüro in Singen ein, um sich über die aktuellen Herausforderungen für Arbeitnehmer in der Region auszutauschen.

Besonders in einem Punkt waren sich die Anwesenden aus verschiedenen Branchen einig: Betriebsverfassung, Tarifpolitik und ihre lebendige Umsetzung durch Gewerkschaften sind ungemein wichtige Bausteine einer funktionierenden Demokratie.

„Derzeit arbeiten nur noch 50 Prozent der Beschäftigten in Deutschland unter dem Dach eines Tarifvertrags. Viele Menschen wissen gar nicht mehr, dass die meisten Rechte von Beschäftigten nicht in Gesetzbüchern, sondern in Tarifverträgen stehen“, führte Seitzl aus. Politik und Sozialpartner müssten gemeinsam daran arbeiten diesem Trend entgegenzuwirken und die Tarifbindung zu stärken.

In der Diskussion ging Seitzl auch auf die Vorhaben der SPD-geführten Bundesregierung ein, beispielsweise zum Tariftreuegesetz oder effektiveren Maßnahmen gegen die strafbewehrte Verhinderung der Arbeit von Betriebsräten. Zudem räumte Seitzl mit der kursierenden Falschmeldung auf, dass sich Arbeit mit der Einführung des Bürgergeldes nicht mehr lohnen würde. „Arbeit zu haben ist mehr als ein bloßer Broterwerb!

Sie bringt Austausch, Anerkennung und Sinn und später eine auskömmliche Rente. Davon abgesehen ist die Behauptung irreführend: Nicht zuletzt durch Wohngeld oder Kinderzuschläge bleibt der Lohnabstand mit einigen hundert Euro gewahrt“, stellte Seitzl klar.

(Pressemitteilung: Wahlkreisbüro Dr. Lina Seitzl, MdB)