Starke Zahlen sprechen klar Konstanz boomt – warum die Innenstadt so beliebt bleibt

Konstanz boomt – warum die Innenstadt so beliebt bleibt
Die Konstanzer Innenstadt zieht mit ihrem vielfältigen Angebot zahlreiche Besucher an und bleibt ein beliebtes Einkaufsziel. (Bild: MTK / Dagmar Schwelle)
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Die Konstanzer Innenstadt zieht viele Besucher an und bleibt ein wichtiger Anziehungspunkt. Gleichzeitig arbeitet die Stadt an Lösungen für aktuelle Herausforderungen.

Die Konstanzer Innenstadt zieht jährlich Hunderttausende Besucher an, steht aber wie viele Innenstädte vor strukturellen Herausforderungen. Die Stadtverwaltung gibt einen Einblick in Daten, laufende Maßnahmen und die Perspektiven für die Zukunft.

Vielfältige Besuchergruppen, starke Anziehungskraft

Die Innenstadt lebt von ihrer Vielfalt an Angeboten und Gästen. Konstanzerinnen und Konstanzer, Tagesbesucherinnen und -besucher aus dem regionalen Umland, Einkaufende aus der Schweiz sowie nationale und internationale Touristinnen und Touristen besuchen die Stadt aus unterschiedlichen Gründen, darunter Einkaufen, Gastronomie, Kultur, Dienstleistungen, Freizeit oder das Flanieren in der Altstadt.

Die Zahlen belegen die Anziehungskraft: 2024 verzeichnete Konstanz 1.157.482 Übernachtungen, davon 21,7 Prozent von ausländischen Gästen. Laut einer aktuellen Studie des Instituts für Handelsmanagement der Universität St. Gallen ist Konstanz das beliebteste Einkaufsziel der deutschsprachigen Schweizerinnen und Schweizer.

Zufriedenheit der Einwohnerinnen und Einwohner

Die Zufriedenheit mit der Innenstadt zeigt sich auch in den Rückmeldungen der Bevölkerung. Im bundesweiten Urban Audit 2024 gaben 94 Prozent der Befragten an, gerne in Konstanz zu leben.

79 Prozent zeigten sich mit dem Einzelhandelsangebot zufrieden, ein Drittel sogar sehr zufrieden.

Stärken und neue Impulse

Mit rund 450 Einzelhandelsgeschäften, viele davon inhabergeführt, verfügt die Innenstadt über einen ausgewogenen Mix. Die Einzelhandelszentralität liegt bei 137,5, was bedeutet, dass Konstanz deutlich mehr Kaufkraft anzieht, als in der Stadt selbst vorhanden ist. Veranstaltungen wie das Seenachtfest, der Weihnachtsmarkt oder verkaufsoffene Sonntage ziehen zusätzlich Besucher an.

Neue touristische Angebote wie das bald fertiggestellte Asisi-Panorama und der samstags verkehrende Wasserbus zwischen Bodenseeforum und Hafen sollen weitere Besuchergruppen ansprechen.

Erreichbarkeit und Baustellen als Herausforderungen

Die geografische Lage zwischen Bodensee, Seerhein und Schweizer Grenze bringt besondere Herausforderungen für die Erreichbarkeit mit sich. Die Stadt investiert jährlich rund 500.000 Euro in Verkehrskadetten, insbesondere an Tagen mit hohem Verkehrsaufkommen. Das neue Parkhaus Europabrücke mit 750 Stellplätzen soll zusätzlich entlasten.

Ein verwaltungsübergreifendes Verkehrs- und Baustellenmanagement sichert die Erreichbarkeit, etwa am Bahnhofplatz und in der Zollernstraße. Zudem wird der Einstieg in ein digitales Verkehrsmanagement diskutiert.

Bauprojekte wie die Neugestaltung des Stephansplatzes oder die Sanierung des Augustinerparkhauses führen aktuell zu Einschränkungen, sollen aber langfristig die Aufenthaltsqualität und Infrastruktur verbessern.

Zusammenarbeit für die Zukunft

Die Stadt Konstanz betont die Bedeutung der Zusammenarbeit aller Beteiligten. Zweimal jährlich findet ein Austausch zwischen Stadtspitze und Einzelhandel statt, strategische Fragen werden in städtischen Gremien behandelt.

Bernd Stephan, stellvertretender Wirtschaftsförderer, sagt: „Unsere Innenstadt ist ein gemeinsames Projekt – und das meinen wir wörtlich. Oberbürgermeister, Baudezernat, Wirtschaftsförderung und die MTK ziehen dabei an einem Strang. Wir sind gemeinsam für die Betriebe und die Menschen in Konstanz da – und nehmen Wünsche, Ideen und Anregungen jederzeit gerne entgegen.“

(Quelle: Stadt Konstanz)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.