Tag des offenen Denkmals: 23 faszinierende Orte im Bodenseekreis zu entdecken        

Landrat Luca Wilhelm Prayon präsentiert gemeinsam mit Kreisarchivarin Dr. Evelin Dargel (vorn) und Projektkoordinatorin Brigitte Mohn das Programm des Tags des offenen Denkmals im Bodenseekreis.
Landrat Luca Wilhelm Prayon präsentiert gemeinsam mit Kreisarchivarin Dr. Evelin Dargel (vorn) und Projektkoordinatorin Brigitte Mohn das Programm des Tags des offenen Denkmals im Bodenseekreis. (Bild: Landratsamt Bodenseekreis)

WOCHENBLATT
WOCHENBLATT

Am Sonntag, 10. September 2023 öffnen wieder zahlreiche Baudenkmale und historische Anlagen im Bodenseekreis kostenlos ihre Pforten und gewähren am Tag des offenen Denkmals besondere Einblicke.

Unter dem Motto „Talent Monument“ sind alle Bürger sowie Gäste eingeladen, historische Bauten und Anlagen mit besonderen Details zu entdecken. Mit 23 Angeboten und Veranstaltungen ist das Programm im Bodenseekreis in diesem Jahr besonders umfangreich. Kreisarchiv und Gemeinden haben es mit viel Liebe zum Detail zusammengestellt. Der Eintritt ist frei.

Das Programm ist auf der Webseite des Bodenseekreis abrufbar. Der Programmflyer ist bei Gemeindeverwaltungen, Tourist-Informationen sowie beim Kreiskulturamt erhältlich. Er kann auch bestellt werden unter der Rufnummer 07541 204-6400 oder per E-Mail [email protected].

23 Orte mit Vergangenheit

Das Graf-Zeppelin-Haus und die Villa Wagner in Friedrichshafen sind zwei relativ „junge“ Baudenkmale, die mit ganz besonderen technischen Talenten aufwarten können. In Langenargen ist das kürzlich renovierte Dammhäuschen von 1927 zu besichtigen, in Frickingen-Altheim öffnet ein stattliches ehemaliges Dorfgasthaus seine Pforten zur Besichtigung, und in Meersburg gibt es ein Wohnhaus aus der Barockzeit zu entdecken.

In Überlingen können mit dem ehemaligen Gefängnis in der Turmgasse sowie dem Gallerturm zwei historische Bauwerke besichtigt werden, die heute von ehrenamtlich arbeitenden Vereinen ganz unterschiedlich genutzt werden.

In Owingen-Taisersdorf lädt die Markuskapelle mit ihrer Innenausstattung aus dem 17. Jahrhundert zu einem Besuch ein. In der Markdorfer Mauritiuskapelle werden bei einer Führung historische Pilgerkritzeleien erläutert, und in Bermatingen steht die detailreiche Innenausmalung der Pfarrkirche St. Georg im Fokus.

Am Denkmal für das einstige Raketentestgelände in Friedrichshafen-Efrizweiler stehen die Geschichte des Versuchsgeländes sowie das Kunstwerk „Gegen das Vergessen“ von 2009 im Fokus. Aus der wechselvollen Geschichte des einstigen Frauenklosters St. Ulrich in Sipplingen erzählen fünf Bildtafeln des 18. Jahrhunderts, die bei einer Ausstellung mit Vortrag zu sehen sind.

Die Galerie Fähnle in Überlingen, von außen unscheinbar gestaltet, beherbergt eine einzigartige Sammlung an Werken des Künstlers Hans Fähnle. Im Tettnanger Elektronikmuseum steht das Thema „100 Jahre Rundfunk“ im Mittelpunkt und in Eriskirch lässt sich mit der Sammlung Bertele eine beeindruckende Vielfalt an Speisekarten und Serviceutensilien aus aller Welt besichtigen.

Das Friedrichshafener Zeppelin Museum wartet mit Führungen zu unterschiedlichen Schwerpunkten auf. In Überlingen gibt es bei einem geführten Rundgang Spuren italienischer Kaufmannsfamilien im Stadtbild zu entdecken, und in Immenstaad führt eine Smartphone-Rallye mit dem starken Vinzenz durchs Dorf. Die Meersburger Unterstadt wartet mit Geheimgängen und wilden Männern auf. In Langenargen erfährt man Wissenswertes zur Kabelhängebrücke, die dieses Jahr ihren 125. Geburtstag feiert. Schon ab 1905 versorgte die Mühle Ittenhausen in Friedrichshafen die Menschen in Berg und Ittenhausen mit elektrischer Energie.

Die Hofanlage Milz in Kressbronn-Retterschen stellt jüngst entdeckte Fundstücke aus der Geschichte des ehemaligen Schultheißen- und Bauernhofs vor. Um die Entstehung von Brauereien in der traditionellen Weinregion des Salemer Tals geht es auf der historischen Holzkegelbahn in Salem-Weildorf.

(Pressemitteilung: Landratsamt Bodenseekreis)