„Wer sich nicht wundert und staunt, der wird nicht zum Glauben kommen.“

„Wer sich nicht wundert und staunt, der wird nicht zum Glauben kommen.“
Schwester Dorothee Laufenberg (rechts) und Schwester Bernadette Dunkel gestalten in der Kapelle das Bodenbild, das durch das Osterprogramm geleitet. (Bild: Elke Oberländer / St. Elisabeth-Stiftung)
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Der Osternacht entgegen: Während der Karwoche haben die Steyler Missionsschwestern in der Kapelle Eriskirch-Moos beim Gäste­haus St. Theresia die Geschichte der Passion und der Auferstehung Jesu erlebbar gemacht. Höhepunkt war die Osternachtsfeier – von der Dunkelheit in den Sonnenaufgang hinein.

„Das Wesentliche einfach gesagt und erlebbar gemacht“, so beschreibt Schwester Dorothee Laufenberg den Grundgedanken des Osterprogramms in Eriskirch-Moos. Jeden Tag der Karwoche hat ein anderes Symbol die Leidensgeschichte Jesu aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Mit den Symbolen ist in der Kapelle ein Bodenbild gewachsen. Im Mittelpunkt stand dabei das Holz: Holzscheite haben die Bitten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer symbolisiert, der Lebensbaum das Grünen und Blühen zu Ostern.

Schwester Dorothee erinnert an Petrus: „Von Petrus hören wir, dass er voller Verwunderung war“, sagt sie. „Wer sich nicht wundert und staunt, der wird nicht zum Glauben kommen.“ Für sie steht fest: „Es gibt zwischen Himmel und Erde mehr als das, was ich sehen und beweisen kann. Ich bin offen für das, was mich verwundert, worüber ich staunen kann.“

Am Ostersonntag ab 5.30 Uhr haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Fest der Auferstehung Jesu gefeiert. Im Osterfeuer wurde alles Dürre und Vertrocknete verbrannt und alles gewandelt, was in den Menschen verholzt ist. Vom Osterfeuer sind alle mit brennender Osterkerze in die dunkle Kirche zum Gottesdienst eingezogen. Anschließend gab es den gemeinsamen Osterumtrunk mit Tee, Ostereiern und Brötchen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gottesdienste kamen aus der Gemeinde, waren Gäste des Gästehauses St. Theresia oder hatten das Osterarrangement gebucht, das die Schwestern anbieten. Veranstalter des Osterprogramms waren die Steyler Missionsschwestern „Der Kleine Weg“. Informationen über die Schwestern-Gemeinschaft am Bodensee gibt es unter www.dorothee-laufenberg.de.

(Pressemitteilung: St. Elisabeth-Stiftung)